Band 
Erster Theil
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LZ4 Helvetischer Kirchen-Geschichten_

N. C. G.undMnoldusgefänglich angenommen,und die bücher derselbigeu ver«n;s. brennt werden,sie sollen aber diesen beseht noch heimlich halten, bißderSynodus zu Paris versamlet seyn werde. Aber des Pabsts Anschlagwurde zu Wasser.Arnoldus tonte sich darvou machen,und kam nachZü«rich,allwo er ein und ander Jahr sicheren Schirm genossen,r 140. Herr Tschudi meldet (u), daß ArnolduS mit obigen Lehrsätzen auch

Wider 'lM,'viel Falschheiten untermischet,seye ein austührtscher Lehrer gewesen,Uo «ein betrüger, der seine Falschheiten allezeit gewußt mit etlichen Wahr««heiten zuverdecken, wissende,daß er sonst keinen Anhang haben wurde,«aber durch den Schein vieler wadrhafftigen Dingen,habe er die ein-gemischten Falschheiten dem Voick eingeschwätzt,und habe angehebt,«etliche Arttcul des Chrifti.Glaubens anregen,als ob die nicht recht er-läuteret wären,und habe unterstanden durch seine glatten Wort Gisst«unter das Honig zuwerffen. So osst widerholet Herr Tschudi seineAnklaq wider Arnoldum, und zwar mit hitzigen Worten, ist aber zube«<, mercken daß er keinen einigen irrigen Articul, welchen Arnold gelehrtRri» habe, namhaffc maäien kan. Herr Tschudi fagtferners; Arnold habeSchirm „seinen Anhang nicht nur zu Bressa gehabt, sonder« in vielen anderenund Am „Städten in Italien,so daß die weltlichen;so«derltch das gemeineVolckhang. „angefangen die Pfaffen zuverachten. Nachdeme er nach Zürich kom««men seve er daselbst aufgenommen und geschirmt worden.Die von Zü-„rich liessen ihm des falschen D- ctors Lehr gefallen (v); und hat er inkurtzer Zeit alle beyliegende Landschafft ihm anhängig gemachet, mit„falscher Lehr bemacklet. u dhar roch dieselbige Lehr unter selbigem«V^lck gewährt zu den Zeiten des Ltgurini,welcherviefen bericht dieses«Arnoldi halben hinterlassen Kayser Friedrichs Barbarossa (der ä e.« r r904gestorbe») Chronik-Schreiber,und unter dessen Sohn HeinrichVl.nochm Leben gewesen. Daß Arnoldus ein falscher Lehrer ge-wesen,und Zürich mir falscher Lehr bemacklet habe,war ohneZwei«fel die damalige Pftffen'Klag welche man aber wider ihn nicht wahrKommt machen können Nachdeme Eugenius Gabst worden ist Arnoldus vonWider nach Zürich, allwv ersich (Wie Tschudi (vv) widerum schreibt) s.Jahrauf-Rom. gehalten, wtderum nach Rom gereiftr habe daselbst übermahl jeder-mann wider denPadst und dieGeistlichkeit verhetzt und die burger ange-führt ,

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lvv) Lo. H46.