6z6_ Helvetischer Krrchen-Geschicht en_
N C G Volchfthr beliebt gewesen; aber alle von der Geistlichkeit unterdru--40. Mund ums Leben gebracht worden. Einer predigte in Flanderen,und würd e.n6r. verbrennt zuCölln. Der andere soll unterPabst Honorio n. (welcher L. nzo. gestorben) gelehrt haben,wurde von dem Adelran^uam veru8<Hirilli ckiscipulu8 Lc proplieca,für einen wahrhafften Jünger Christi und Prophet gehalten, (lauäi-l>U8 sä coelum rollebsm) erhebt, und von Platina Vir lanüi/llmus ,ein recht heiliger Mann <ä) genennet, solle noch bey Honorit Lebenheimlich durch die Priesterschafft aus Weg geräumt worden seyn.Der dritte war Arnoldus von Breffe. Dessen Historie alsobeschrie-ben wird, daß man in die Gedancken fallen möchte, daß er unter Hono-rto zupredigen angefangen und eben derjenige seye, dessen Platina unterden Geschichten Hondrii Meldung thut. Dann daß einer heimlich,der andere öffentlich getödtet worden, sind Umstände, in welchen Pla-tina, welcher lang nach Arnolds gelebt, möchtegeirret haben.
Ob er die Ich komme aber widerumaufHerren Tschndts Worte. Die vonRömer jhm wider ArnoldumetngeführteKlag,beruhet ausz.Stucken. i.Daß
«'^uhnsch^r die Röm.Burgerschaffl zur Aufmhr aufgewiqlet. 2 . Daß er falschegrmacvl . xehxMrticul auSgesträuet. z. Daß er der Prälaten, Mönchen undsämtlicher Clertsey Wandel und LebrnS-Art durchgezogen. Daß er einAufwigler zu Rom gewesen, klagt Pabst Adrian bey dem Kayser mitkeinem Wort (e). Otto Bischofs zu Frisingen beschuldiget ihn hje'rinnst) ,und will solches mit einem Briefbeweisen, welchen der Rath undGurgerschafft zuRom anKayftr Conradum abgehen lassen; darum dieRömer begehren,daß ihnen dieFreyheite zugestellet werden,nicht wie siezuJuliiCäsarts,sondern wie sie zu Constantini undJustinianiZeiten ge-wesen, und erkennen den Kayser für ihren Oberherren (§).Doch würdArnoldi im briefnichkgedacht. Der Römern einiges Verlangen war,daß ihnen das Päbstl. Joch abgenommen werde, deßwegen sie widerEugenium schwierig gewesen,ehe Arnoldus wtderumnachRomkomen(K).Er kehrete dahin nicht jemanden anzubetzk, sondern weilen diejenigegestorben, welche ihm nach dem Leben gestellek.Die Unruh ward durchandere erregt,Massen sie auch gewähret, biß Pabst Clemens m. sich um
An.
(ä) In k^lsl.'l'eüium verir prrr. 2. PLZ.481. ex l'ntdem (e)
oe<;uesllsksbetLixon. ii;^. Lonf. Scripcor. ^nxlic./^n. iü;r. L
Ivvilcienio cölti pax.iozr Lc rj87. ( 5 ) l.ib. 1. cap. 27- (z) 6oläsü. kvlvt. säConKik./rom. l.p-Z. 64 . (b) vici! Sixon. ^».114». 1156. Lc kriLng.
r. c. , kvnriücem susm in seäikionem conci»c»ln,
invenic.