_ Viertes Buch. _ 657
-ä.e. ii80.mit derburgerschafftverglichemArnoldushatMiftlsohnN. §. G.zu Rom nichts gelehrt, alS was er zu Zürich getrieben. Nun werde« ^-40.weder von Ltgurtno noch von anderenHistorienschreiberen selbiger Zei-ten,einige Unruhen gemeldet,welche damahl lnHelvetia gewesen seyen.
Daher ArnolduS nicht aus dem Land gejagt worden, sondern er ist vonsich selbst daraus gegange,und HatLehrtünger hinterlassen. Wan er aberAufruhrloder sonst falsche Lehren getrieben hätte, wären weder er nochseineAnhcingergeduldet worden. Es ist aber aus den Geschichten allerZeiten bekandt,daß dtePabste und dercnAnhänger schon längst den Ju-den und andernFeindenCbrtstt abgelernet,die bekener der reinenEbristl.
Lehr, und die so sich dem Ehr und Geldgeitz der Christen widersetzen,W-beschuldige« daßsie daSVolck aufrührisch machen,und trachten unter die-sem Vorwand die.Könige und Oberketten wider sie in Harnisch zubrin-gen.Doch bediente sich Pabst Jnnocentius li. dieses Anlasses,zu seinen:Vortheil,er beraubte die burgerschafft der stimm,welche sie noch etwel-cher Massen in der Pabstswabl gehübt, und solle Cölestinus n. des Jn-noccntit Nachfahr,der erste Pabst seyn, welcher durch dteEardinäle,oh-ne Zuziehung her Cleriskyund des Volcks erweblet worden (,).
Von dem daß ArnolduS ein falscher Lehrer gewesen seye, wird einDb er «urgrosses Geschrey gemacht.Bernhard schreibt an denBischoffMostantz ,(nicht wie Horstiusnermeynehan den in der Normandey, sondern ,Alemannien, indessen Bischthum(n) sich Arnold aufgehalten ; und Bcrnhar.demedamals vorgestanden Hermannus, welcher dem Bernardo nicht d«s verfol-nnbekandtwar.) l/rinam ram sanL ester cioürmX-^UäM clistriLlas est Vl-aet ihn«,rse. Lr 6 vulris icire, Homo est neque manäucans ne^uebiben§:8cc. (Ic)
Verwirffet dessen Lehr, gibt aber ihm darbey Zeugnuß, daß er ein stil-les Leben führe ; und ein Mensch seye der (wie Christus von Jo-hanne redet) weder esse noch trincke. Er setzt hinzu , wo ArnolduSbtßdahtn gewesen, habe er sich so übel gehalten, daß er nicht mehr htn-komen dörsse. Vi§or ^poliolicus bominem lralia orrum transalpinerecoemr-reparriare non parirur,aUch NUk Nicht t« skiN eigen Vaterland,als daraus er verjagt worden. Gleichfalls seye er ausFranckreich ver-trieben, allwo er von Abelardo sich verführen lassen.Was begehrt dannBernhardus an Bifthoff Hermanuum? Wir hören (schreibt er) daß„er bey euch das Volck auffresse wie Brod. Er hencket durch feine,>Schmeichelwort und den Schein der Tugenden die Gewaltigen und»Reichen an sich, Viäebitis kominem sperre insurgere in Oerum ,.
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(i) l^srrm. ^nn 2 l. pax. ror. (ii) Loäein incUnst UabiUon,. l^or. sä Lewt-Usrä. Lx. IA5 - lh