652 Helvetischer Kirchen-Geschichten_
V «r K- P!ücentzundCremona)eweVersamlung der Mavländischen und an-ri;z. deren Italiänischen Ständen (v), welcher die Btschöffe von Cbur,Constantz, Bafel,Sitten,Lausanne«, Genf,m.d die Acbte von S. Gal-len,Reichenau,Pfefers,rc.(x), persönlichpder durch Abgesandte beyge-wohnet. Betrafdie gemeine Rub Italien, und wurden denen, welchepulriica o^mnLüachohe Schulen besuchten, gewisse Freyheiten erthet-Iet.Auch wurden des ClosterS Difentis Freyheiten hekrcifftiget,und un-terzeichnet,durch Hermann von Costantzund Ortlieb von Basel (>).Streitige Hiernächst dielte der Kayfcr ein Concilium zu Pavie. Dann nach
Pabsts. P 'bsts Adrians Tod, find die Cardinäle (bey welchen nun die Pabsts-WaKi. Wahl allein gestanden) in der Wahl ein-s neuen Pabsts zerfallen,norrqure Oei iünk, ieä c^uss ius czuXrentes, als Welche (wie dkk Kaystk (2)klagte) nicht das was Gottes iAFondern das ihrige gesucht. Von etli-chen wurde crwebletOctavianuS,welcher sich Victoren» iv.genennet.Von anderen würd r r.Tag hernach erwchlet RvlanduS, des verstorb-nen Pabsts Cavtzler,ein stechet hochmüthiger Mann, welcher nicht we-niger als Pabst AdrianuS mit dem König inStcilien,Maskand und an-deren aufrührifthen Italiänischen Städten wider den Kavser sich ver-bunden hatte; und aufAdriani Veranstaltung, mit etlichen Cardinäkeneinen compior aemachet, einen zum Pabstthum zubeförderen, welcherden Kayfer nöthigen werde daß erdet Bischoffen und PrälatenWahl,und was Hildebrsnd und dessen NEahren angesprochen, dem Pabstabtrette; oder den Kayfer,fo er sich dessen weigeren wolle,durch den bannverfolge (s).Derv Akexandro legten seine anhänget die PäM Zierdenan an demjenigen Ort, dabin der Wüterich Nerv entflohen, als er aus^ . Rom entwichen, sich zuverkriechen.
N? "nd M nun jeder dieserWider-Päbsten das Pabsttbum behaupten wol-Verbannen teberuffteder Kayfer zu Erörterung und abhebung der Streitigkeiten,einer den ein Concilium nach Pavie,citirte beyde Päbste. Victor erschiene. Aberanderen. Alexander antwortete den Kavserl. Abgesandten (b),ste sollen ihremHerren anzeigen, es gezieme sich nicht,daß der, welchem Gott das Ge-richt über die Menschen anbefohlen,sich durchMenschen urtheilen lasse.Nichts destoweniger würd die Streitigkeit durch anwesende a r. Car-dinäle 9 Ertz«und 28 . Btschöffe, undme! andere Prälaten untersucht,Victor bestätiget : Alexander als Oonlpirsror, .^cbUmsricus. ciitcon-äiss,Iires»Lc perjuria boua elle LvsnMlilän«; em Rottierek, Aufrüh-rer,
(v) Uzcievic. c.ib.». I. s<^. (x) 6oläs6. < 7 onliic. T^okn. psx. Ljf.(x) l-rnx. p. 449. (r) Vlä, Lola. Lvnürr, Low. I. x. -7, (s) vrlxerz. (b)xor». Aexy. tub. 1 z.