Viertes Buch.
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kam fürden zu Seckingen sich aufhaltenden Kayser und Fürsten, durch N. C. G.deren Urtheil beyde Aebte entsetzt, und Wernher! i. Graf von Dos- 'aenburg Conventual zu Einsidlen erwehlet norden. Der EtnstdltfcheGeschtchtschrelberHartman berichtet,daß dieser Entscheid btßin ä. 0.
1178. sich verweilet. Der neue Abt hatte keine höhere Weihuvg em-pfangen,als eines Diaconi. Aber aufder Heimreist traf er zu Zürichan,den Constantzischen BtschoffOttonem. Dieser hat ihmi daselbstim Frauen.Munster nichtnur die Priesterwecheertheilt,sondern auchdieInsel aufgesttztM.
Kayser Friedrich war damals zu Seckingen, uud erwürbe seinem Castvsg»dritten Sohn PfaltzgrafOttontvon Burgund,von selbiger Aebtiffin,t«y Gr-und ihrem Capitel. Frauen und Herren, die Cast-Vogtey über ihr Clo- "msrn.ster und dessen Land und Leut Glarts Seckingen,Lauffenberg,re. Sol-ches ist (wie Tschudi sagt) „von Alters nie gewesen. Dann allein ei»
,.Röm. König oder Kayser-tßher ihr Castvogt war. Aber Friedrich„entzog dem Reich viel Castvogteye« ober die Grstiffl und Clvßer, und..eignete sie seinen Söbnen,deren er 5. hatte.Weiters sagt Herr Tstbu-, di: NaucleruS irret, wann er schreibt, daß Friedrich die Castvvgtey..über Zürich und daS Zürtchgäu, auch über Seckingen Graf Adelbert„von Habspurg gegeben. Dann so lang die Hertzogen von Zeringen„lebten,hatten sie die Cast-Vegtey über Zürich vnddas ZürichM.Er„gab demAdclbert allein etlicheDörffer imZürichgaualS Schlieren,rc.
Von Seckingen kam Friedrich nach Basel, allwv er das GestifftMünster imErgau in Schirm genomen,samt denen Güteren und Kir-chen,welche der ä. c. 1i72. vekstvrbene GrafUlrich von Lentzburg inUnterwalden zu Sarnen,Kernst. Alpnach, rc. selbigem gegeben (g).
Den Ktrchendteneren zum Grossen Münster in Zürich, lag ob,der , ,76.Jugend in den Schulen,durch Unterweisung, den Krancken durch der- Pfaneyselbigen besuchung, der Gemet. d durch Predigen und Zudienung der rum Gros-H. Sacramentrn, abzuwarten. Nachdem aber das Evorgefang auf-körnen,und die Seelmeffen sich vermehret, unterließen sie die nützlichern M. ^und votbwendtgerenStuck ihres Amts.Die meisten hielten sichaufauf-sert derStabt,und dieneten der Kirch von welcher sie besoldet wordk garnichts. Die so in der Stadt sich aufgehalten,legten sichvornemlich aufdas Cborsingen und Meß lesen, welches sie mit ihrer Gemächlichkeit,inder Kirch verrichten könten.Was siean entlegnen Orten oder sonst mitMüh hätten thun sollen, das überliessen sie anderen,und wolten fürobin
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