Band 
Erster Theil
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66 a Helvetischer Kirchen-Geschichten _

N. L G die Augustiner,Chorherren,von welchen ^.6.1148. geredet worden,1176. ' hierzu brauchen.Deffen beschwerte sich die Gemetnd,und weilen andereTheil der Stadt, ihre eigene Pfarrer hatten, («äffen dann,in HertzogBerchtolden brief, von welchem bald zureden seyn wird, des Pfarrerszum Frau-Münster und zuS Peter gedacht wird) so wollen auch die inder Groß- Münster Pfarr begriffene, einen Pfarrer haben, vermöchtenbeyProbstund Capitel soviehdaßsiesamt der Gemeind bey ihrem Cast-Vogt Hertzog Berchtold (so gemeinlich zu Burgdorf (b) residirte) an-gehalten daß die Aussicht über sothane Gemeind,einer gewtffenPersohn(i) anbefohlen werde, dero obligen solle, der Gemeind abzuwarten, undruverrtchten,was der Gottesdienst erforderet. Deßwegen vergönstigeteBerchtold daß einPlebanus(K) oder Pfarrer aus demMittel derCbo»Herren genommen werde. Behielte aber solche Wahl ihme selbst vor.Wetten sie ohne sein als Cast Vogts bewtlligung, die Pfarrey nichtausrichten dörffen, vermeynte er, ihme stehe auch zu die Collatur. Aberder Probst,das Capitel, und die gantze Gemeinde vermöchten bey demHertzog so viel, daß er innert r. Jahren dieses Rechten sich begeben (i),und sein Sohn Berchtoldus v. ^n. 118? (m) gegenProbftWalther,und das Capitel in Gegenwart Conrad Leuthprtesters (Pfarrers) imFrau-Münster und vieler Chorherren selbtgerAbtey sich erläuteret,Saßdieser Pfarrer zu allen Zeiten vsm Probst und Capitel aus der Zahl derChorherren erwehlet,allein durch denProbst eingeweihet,und 2 .Priesterhaben solle,die ihme den Last tragen helffen. Pabst Clemens w. hat ä.0 n8s.(nn)allesbestatttget. izzy.hatPabstundCapitelbeydemBijHoffvon Costantzum dieOonKrmLnon des damals erwehltenangebalten welches ohne Zweifel der Bischoff (mit dessen bewiMgungdiese Aenderung vorgenommen worden) bey Aufrichtung dieser Pfarrihme vorbehalten. Diesem Pfarrer und dessen Helfferen, wurden zur^ besoldung gegeben öor«, die Einkünften, tägliche Gesell aller Capel-

N E'"Nen.Der Zehenden zu Weitellicken. Der halbe Theil der Opferen und' andererAUmosen,welche dieSterbendm,pro lälure snim« geben wur-

den. Nach der Zeit aber würd ein Pfarrer erwehlet,welcher nicht in derZahl der Chorherren gewesen (n)zlhme wnrd ein dritter Helffergege-

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