Viertes Buch.
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manche Unwahrheit gebraucht und Falschheit PhtliPPUM ZUver-N. C. T.unglimpftn / und ihn viel unbtüicher Sachen, ohne Grund und ns8.au» grossem Haß beklagt. Hertzog Berchtold vvn Zeitigen,würdzu ^ l-p.Cölln, von denen Pabftisch'gesinneten Fürsten, zum Röm. König er-wehler.Ee übernahm zwar solches zubedencken. Doch alsdie übrigenund mehreren Fürsten, zuMüllhausen in Sachsen, Philipp»« erweh-ler; hat Berchtold selbigem alsobald gehuldtgct, und die Lehen von ih-me empfangen. Von etlichen werden etnigeUmständ änderst erzehlet,an welchem uns nicht viel gelegen <b). Als die Stadt Cölln, dem Her-tzog von Zertngen, die über seine Wahl ergangene Kosten angeriehen,gab er ihnen zu bürgen. Conrad und Berchtold von Urach, seines Va-ters Schwester-Söhne.Nachdem er ader sich des Königl-TittelS bege-ben,liesse er diese Geisel stecken,deßwegen sie nicht nur ihre eigenenGü-ter angewendet sondern beyde geistlich worden: Berchtold würd Abt zuLuzerach;Conrad,Abt zuCisterz; hernach Psrtueusischer Bischoff undCardinal.Hieraufwürd Otto l V.zu Sachsen,durch die PäbstischePar-they zum König erwehlehum die Sächsischen Fürsten,auf ihre Seite»zubringen. Hingegen ist wegen Zweytrachts unter den Geistlichen, soviel Geld nach Rom komen,daß der damahl zu Rom gewesene Abt vonUrsperg,dte stadtRom also angeredt: „Rom,die du unsere Mutter bist,
,-fteue dich,dann die Schätze der Erden öffnen sich dir häuffig, sie flies-,,sen dir zu in grosser Menge,wegen Ungerechtigkeit derMenschen.Du„bekomst guten Sold,von dergleichen bösen Händlev. r Freue dich über»ihre Zweytrachhals über einMtttel,welches aus derHöll herfürgekro-„chen.dich zuberetcheren. Durch die boßheit der Menschen, und nicht,-durch deine Geistlichkeit hast du die Welt überwunden. Man sucht„dich heim,nicht aus andacht,sondern wegen vielenLafteren,um entschei-,-dung der Streitigkeiten, weiche man dir um Geld abkauffen muß (c).
Das allerärgste war, daß diejenigen Fürsten, welche es mit Ottone ge-halten, begehrt, derPabst solle threWahl bestätigen,und hiemit einenGrund gelegt zu einer grossen Neuerung. Dann anstatt die Päbstevormals durch die Kayser bestättiget worden,so müßte jetzt die Kayserl.
Wahl durch denPabst bestättiget werden (6). Die Fürsten,welche demPhilippo angehänget,schrieben auch an den Pabst.Aber Barontus,wel-cher den brtef der Ottontsch-gefinneten an den Lag gegeben,hat sich ge-schoben denjenigen ans Licht zulegen, welchen die Wtdewart gestellet.Helvett'Unter anderen,so diesen letzteren unterschrieben,war auchDicthelm von fthe Präla.
I. Theil. Nnnn Kren, tm aber,
(b) 6oäe5riä. m Liiran. (c) Kcb»«!. ex Url^crz. (ä) vi^. 6olä. Lonkir»lom. l.dtor. p. 74 .