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Erster Theil
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_ Viertes Bu ch. 679

besser gethan hätte, wann er dem Anerbieten des Hertzogen und dem N. C. G.Rath seiner alten Conventherrcn Ghör gegeben hätte. 1L08.

Dann dasCloster kam wegen des Schlosses Rbetneck im Rhein-Kmg die.thal mit Wernher Bischoffzu Costantz, gebohrnen Freyherr zu Staus» Abtsfen tn schwere Händel. Abt Ulrich sagte,gedachtes Schloß gehöre ihm Meben so wohl als die Ktrch, und eines hange am anderen. Der Bischoff von Co.wendete ein,das Schloß stehe auf des BtschthumS Grund und boden. stM.

Die Freyherren von Arbon hielten es mit ihrem Vetter dem Btschoffe.

Man geriethe deßwegen zu Waaffen, und wolten die von Costantz undArbon (wie Conrad vonPfefers vermeynet) ihren alten Haß gegen dasCloster S.Gallen ausstoffen. Da war es dem Closter nachtheittg,daßes keinen Castvogt hatte. Ein Theil verhergete des anderen Landschaff,ten. Alle Aecker und Wiesen zwischen Costantz und S. Gallen, lagenlange Zeit ungebauet, und Miethen die Unterthanen in äusserste Ar-muth. Der Abt zu Salmenschwetl (Eberard von Rordorf), der in derReicherm» (Heinrich von Kalphen) und andere,wolten thädigen. Aberder S. Gallische Abt,ein junger,hitziger Herr,tröstete sich seiner gutenMannschafft,war so abergläubisch,daß er (wie (n) dteHeyden pflegten)aus dem Wichten der Pferden, Hoffnung des Siegs gefastet. BeydeArmeen stießen hitzig aufeinander, aufdem Brettfeld, obnfern S.Gal-!en,bey Sturtzenegk und Winklen.In allem Gefecht,als der Sieg biß.dahin zweiselbafft gewesen, kam Graf Ulrich von Kvburg mit etlichenFähnen dem Bischoffzu Hülf.Deßwegen würd der AebtischeHaufe ge-stblagen,viel gefangen,so nach Arbon geführt worden. Die erschlagnenwurden theils nach Goffau gebracht,theils aufder Wallstatt begraben,allwo hernach eine Capell gebauet worden. Nachdem derM das kür-tzcre gezogen,begehrte er Kayser Otto solle ihme Hülfshand leisten,undverschaffen,daß seine Gefangene loß gelassen werden. Otto gab zwargute Wort, doch hat er den Streit nicht entscheiden. Die Bischoffli-chen zogen für die Stadt SGallen,mußten aber unverrtchteterSachkheimkehren, nachdem Kayser Otto sowol das Schloß Rbetneck als dieCastvogtey S. Gallen (wegen des von Pdilippo ererbten Hertzog-thums Schwaben) zu feinenHanden genomemunddte strettendenPar-theyen nachsehen lassen. Doch hat er den Freyherren von Sar anstattder S. Gallischen Cakvogtty,belehnet mt der Castvogtey Pfefers umZoo. Pfand. Der Abrwurd wider den Kayser entrüstet,und freuetesich des Anlasses der ihm hernach an die Hand gegeben worden sich anIhr. Maj. Mächen (0). Abt

(n) Vtä. /vllksmer. in 8c!iar6. §cril>r. 6erm. lom. I. rv. (o) Lonr.