Band 
Erster Theil
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6Zo Helvetischer Kirchen-Geschichtm _

^ Abt Ulrich zanckete auch mit denen von Arbsn, Wege« eines

iL08 Walds, nächst Trogen,im Land Appenzell. Als einer der Arktischen,Und wider vor Entscheid des Streits in den Waid kam, etwas Holtzes zufellen,die vo» ergriffen ihn die von Arbon,und Aumbten ihn an einem Fuß. HieraufArbon. gerjethen dem Abt 6. nicht schlechte Männer von Arbon in die Hand,deren jedem liesse der Abt beyde Füsse wegnehmen (p).

Closter Eine stund Wegs ob Rapperschwetlchat Lüchold,Freyherr von Re-^ gensperg,damaliger Herr zu Grüningen, an der rechten seile des Was,

strs JouadenPrämonstratcnser Mönchen, die Ubtey und das ClosterRute gebauen, darzu auch die Grafen von Toggenburg, nrchs weniggeschenckt haben sollen. Aber Herr Tfthudi will, daß der erste Stein zudiesem Closter,erst 1217. gelegt worden seye, in Gegenwart Con«

radi ll.Bischoffs zu Costantz, Graf Rodolf von Rapperschweil, alsCastvogts, zweyer Freyherren von Regenspurg, welche dieHerrschafftGrüningen zu Lehen hatten vom Closter S. Gallen,dessen Kämmererfie waren,und deme sie deßwegen dienstgewärkig seyn müßten.VielEdel-leute wollen in diesem Closter ihr« begräbnuß haben, die von Thierstein,Klingenberg, Kempten, Hinweil Raron,Wolffensperg rc. z.e.izbs.hatAbt Bilgertwgebohrner vonWagenberg,die zu NehenfelsErschlag-nen und allverett etnJahr,und 4 andere sagen 6.Monat unter ker Er-den gelegen, herausgegraben, nach Rüte führen, und ins Closter lege»lassen. Friedrich der letzte e. 14,6. vrrtzorbne Graf von Toggen-durg, hat auch daselbst seine begräbnuß. Das Closter kam in KriegS-läuffen und wegen untreuer Haußhaltung in Armuth, deßwegen ihme14z s. Johann Rodolf von Landenberg, Herr zuGretffensee, denKirchen-Satz zu Uster,und Elisabeth Gräfin zu Toggenburg ^.1440.andereGüter geschenckt,damit es widerum Athem schöpfen möge. Lieb-hertz ein burger von Zürtch,bu!sse ihm widerum gäntzlich auf die Füsse.iLO2. Graf Hug von Montfort, liesse sich übermahl ins Feld (^). EinS.Jobann von Conrad Bischoff zu Costantz gestelleter brief, gibt mit, daß Hugoun Tour- ^nd dessen brudcr Rodolf, Pfaltzgraf zu Tübingen, samt ihrer beydenMutter, dem S. Johann im Durthal, (ist ein Benediktiner Closter,welches vormals durch die Edlen von S. Johann Misstet, und durchdie Grafen von Toggenburg geäufnet (r) worden) ein mitten in derBreitens», nächst bey gedachtem Closter ligendes Gutgeschencket, mitVerwilligung beyder Ritteren Mich,und Lüthold von Ganderschweil.l2el ae- Nach Verstieffung ztmlicher Zeit,siel dieses Erbgut in der Theilung an<M denen Graf Hug, der wolle es, und zwar mit Gewalt, widerum an sich zie-hen.

O) (<j) 15c!,uö. ttiü. Usc- (r) 5pr»cli. ss. I4f.