Band 
Erster Theil
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694 _ Helvetischer Kirchen-Gefchichten _

nunZ gemachet worden (x). Durch ernstliches Anhalten PabstS A-

driani, hat Kayser CaroluS das Sacramenrarium Ore^orii , in seinemReich zubrauchen,und bev dem H.Abendmaötzdie zu Rem übliche Ge-bätter zusprechen gebotten. Dann CaroluS triebe die Sach auf unter«schiedltchen Reichstagen. Omne 8 L 1 erico 8 ,mim 8 8 c suppliciis peröl-^erläs sirovincias co^ebar, Iibro 8 ^mkrroüani OEcii comburero

Hat die Kirchendiener an vielen Orten,durch dedrciuungen und Straf-fengenöthiget, die von Ambrofio gestelleten Gebattswetsenzuverbren-nen,allein der Mayländischen Kirchen selbiges zu üben gestattendes--.Doch find viel bey den altenGebräuchen verbliebeLO).CarvliiFCalvuSwolle gar/selbige widerum durchgehend einführen (L). Vergl.§. n6.FernerS haben die Frantzöstsch und Römischen Kirchen ungleiche Ge-sang-Weisen, auch unterschiedliche Ordnungen und Übersetzungen derPsaltern gehabt (Kl,). Dann zu Rom eine aus den 70. GriechischenDolmetschen gemachete, in Gallia aber und theils in Teutschland, deSHieronymi Lateinische Übersetzung gebraucht worden (c). Aber unterPtpini Regierung,hat RemigiuS,Pipi.i bruder,ErtzdischoffzuRoan,einige Mönchen nach Rom gesendet, um in Römischer Gesangweise(welche Lanrus OreZorjgnus genennet wird, weilen (ci) sie Pabst Gre-gortus l. in die heut zu Tag bey der Meß und anderen Gottesdiensten-er Röm Kirch übliche Form gebracht,) unterrichtet zuwerden. AlSDemnach viel Kirchen in Franckreich,bey der alten Weise geblieben batCaroluS mit neuem Ernst Hand angelegt. Sonderlich nach dem (alsCaroluS zu Rom war) die Röm. Sänger, und die, welche CaroluSmit sich aus Franckreich gebracht,in (in hitztgeSWortgefecht auSgrbro-

chen: Oicebanr Oalli, ie meliüs canrare 8 c pulckriüs: contra k^omsniLppellalranc OaIlv 8 llulros, rullico 8 , 8 c inäoQos 8 c veluri brura snima-!ra (e): Die Frantzosen wollen die besseren Sänger geachtet seyn, wur-den aber von den Römeren gescholten, sie seyen Narren, und gleich demunvernünftigen Vieh. Doch haben die Römer etwas aus dem Fran-tzösischen Gesang behalten M: CaroluS aber liesse zween Frantzofenzu Rom unterweisen, welche hernach in Franckreich die Gesangwetsteinführen müßten.Alletn habe erden Benedictiner Mönchen ihre alte

Weist

(x) l.LNZ r!L^ I.A ^rblII,äe I.itunA p.6^lt r 6r?A0ttLnum (OKcium) L 6c-1»6,no rrntüm ^iaerr in oräiae Lc numero precum.^usrErK« vocant. (>) Ou-rAncl.ksrion. VIll. r. (?) Antonio. Okron. I'om. ». 1 'ir. 14. c. 4. (Dons. ^lolin^n»tMia'.rV.7. (») 5crrd. c. »r. (b) Nslrill. äel-irurz. prLs. (bb) Iä. tecu!.8ene«I. prses. cir. (c) Lcrsk.äe Rci>. LccIe 5 c. rs. (ö) L.anx. loc. «ir. (e) LnZo-ürmcnüz. (s) ölsbü!. prr 5 Lk. cir.icc. Leneci. cxLrr»b. de Lccles. ret». rs.