Band 
Erster Theil
JPEG-Download
 

720 Helvetischer Kirchen Geschichten

grosse,und die Gottalletn gebührende Ehr beweisen? Daß ße den geist-

liche« dienst aufkidliche Dinge verwenden?Durch diese verstehet er dieVäterzu Nicea,derenLehr in Mm.Kirch verfochten wird.Erwtllmanmöge Bilder haben wie die Juden im Tabernaculund Tempel. Müß-ten aber die Juden selbigen Bildeten, auf heutige Röm. Weise Ehrerzeigen? Strabus lehret, man möge Bilder haben zur Zterd,oder sichvergangener Sachendardurch zuermneren.oder aus Liebe, damit mansie desto besser in Gedächtnuß trucke,auf daß man darburch aufgemiin-teret oder unterrichtet werde Zu keinem anderen End solle man sie habe.Warum das? Strabus sagt: Gott habe gebotten,du soll sie nicht vereh-ren und ihnen nicht dienen. Ist htcmit der unmäßige Bilderdienst,welchen Strabus als einen Aberglaub,Tumigkest undThorheit durch-ziehet, und dardurch 6äei lrmrss vulnersrur, der gesunde Glaub ver-wundet werdenden derjenige,welcher in RömKirch üblich ist. Ba-roniuS muß solches selbst gestehen.Darum schreibt er von diesem Stra-und der bo: Ljusöem plane lencenrise fuille reperirur: er habe es mit Carolo undZrantzSsi- denen übrigen Frantzosen gehalten, von welchen er schreibt (p), daß sie

lcheuKirch. Animo penikU8 refra^ario, pcrrinzci tiuciio, inäekello conaru, inllexilM

propostco volunrarib, dem Bilderdienst so hartnäckig und steif sich wi-dersetzt, daß sie keineswegs darvon sich abwendig lassen machen; womitsie dannden Papisten zu unser Väterund unseren Zeiten so viel zuschaf-- fen gemachet, daß ihre gelehrteste Leut den Knopfntcht auflösen rönne»,sondern zerschneiden müsse» (q). So daß Mabillon dem Strabo Ge-walt anthut, wann er(r) schreibt, daß er von des Nicenischen ConcilitMeynung nicht fern gewesen. Agobardi um e. 840. LionischenErtzbtschoffs Eifer, wider die Bilder, die Verehrung H. Engten undMenschen,rc. übergehe mit Stillschweigen <§).

Diese ver. XXXIU. ä. L. 869. ist zu Constantinopel ein Concilium gehal-barret lan. ten worden, welches von den Römisch-gestnneten das V 1 U. allgemeinege Zeit. genermet wird. In diesem Eoncilio wurde Photius der Patriarch zuConstantinopel entsetzt : alirer yuam ortbocloxi cloQore 8 anres (Zsb-nieranc(r) : die Lehr der Rechtgläubigen wurde verlassen, Wö contra

LNtl-

(p) Hn. 794 . K 41- (^) öel, LiZne kibl. prrr-l'om.4. parr.i. P-Z. 5;Z.rii-

üori» äe Loriciüo kr»ncvkorrcn6,Lcc. Coüsrione ksrill ,ic;ue pleri^uc ö-IIica-niseoerrore implicsris, äe nullo psüo aäsrsnclis 8.8. Imzßlnlbur, amL»-

inncxa Sc coüiZrra kaÄenu; mrnür« Uc »porruenr in äis-ä>!ven6o, ve! noäo, nokiljr jri»enia recenriors äetuärÜe, ur ^Is-

nuw, Scc. (r) Leneö. iec. I V. p,rr. i.prres. §. ;r. (s) viä. Locke!!, äecrcr. Sc?r-pir. ^Ir6on. (c) Himoin. V« r?.