Band 
Erster Theil
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_ Viertes B uch._ 7M

daß selbiger Probst sich einem Fürsten gleich halten könne (x). Gote-fttdus von Melden,rühmet um e. 1,86. von Ludovtco:

t^ic proprias hakicare äomos, eczuiiMHue rensred-ios facir 8c veiie variä prilcac^ue nitere.d^ilus 8c accipicer^kzc t^uo^ue lege leclent.

Die Bischöffe mußten sich vormals leiden/bey den übrigen ^lericlsder Dom-oder Stifftkirch in einer Behausung wohnen, sich einer an-ständigen Kleidung befleißen; börsten weder Pferde noch Habbtch hal-ben. Unter Ludovieo haben sie prächtige Kleider machen lasse»/ Pferde» und Raubvögel gehalten/,, rc. Man schreibt/ Ludovicus und vor ihm Wann fieCarolas,haben siezuweltl. Fürsten gcmachet, Herrschafften,Kayserl.w/l-licheStatrhattereyenin ihren Btschthümeren,Cast-Vogteyen über ClöfleyZN",rc. gegeben. Welches aber dem e.8i?. und sonst bezeugetem Ei^^fer, darvon bl. 420. gantz zuwider (7). So daß Platina ausgeruffeu r

l/rinLM nollri» remporibus I^uclovice viveres! Wolle Oott, daß dN

O Ludwig bey unseren Zeiten lebtest l Hoffende/ selbiger wurde den da-maligen Unordnungen nicht nachgesehen haben. Vielmehr sollen dieBischöffe,den Welt-und Fürstlichen Gewalt,vonKayser Ottone l.em-pfangen haben. Sihe§.8). Man gibt vor/daß die Baslertfche/ Churk-sche/Waüiserische Bischöffe,schon von Carolo b». zu Grafen und Re,genten ihrer Städten und Völckeren gemachet worden Aber die glaub-würdigen lnürumenra und Briefe / welche fie deßwegen von Carolowurden empfangen haben,sind hißher noch nicht an Tag gelegt worden.

Doch hat Carvli/Ludovtci rc. Müdigkeit den Bischöffen und PrälatenMittel gegeben, daß ste sonderlich unter Ludovtco, den in ihrem Hertzsteckenden Stoltz anTag gegeben. Deßwegen ste es nicht vertragen kön-nen,als etliche von Leibeigenen erzeugete,an welchen man Gottessorcht,Verstand,Gelehrte, ausehenlicheLeibs-Gestalt verspürt, zn Btfchoffl.

Ehren beförderetwordenTheganusdörftewol sagend),dieses seye ma-ximum M3lum,ein allergrössestes Ubelgewefen,und hat es mtt derSündverglichen,welche Jeroboam begangen,indem er von den geringsten

des Völckszu priesteren gemacher/1. keg. iz: zx.

Xl. m. Doch gleich wie kein Prälat, der Röm. Bischofs selbstnicht,feine AmtS-Verrtchtnngen antretten dörffen,der König hätte danndie Wahl bestätttget (blat.und dieBischöffe (a),Mönchen undPrieftere,sich gegen Zhr.Mai.mitEidverpflichlen müssen (b),also wa-

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7 - 1864 .