Band 
Erster Theil
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_ Viertes Buch. —^_75z

Abendmahls abgewichen, hat man die Lisch in Altäre verwandelt, undan statt eines,viel tn den Kirchen haben wollen. Vergl. §.i9-Dteälte-sten Exempel solcher Vermehrung finde,nicht wie Lang (!) träumet,um-4.0.716. zu Chur,sondern um ä.e. 990. zu S.Gallen(m)und in derReichenau (n),um -4.0. is6o. zuCvstaritz(o)undMurebl. 462.A»jeden dieser Oerteren find 5. neue Altäre; einige zu des H.CHristt, dieübrigen zu des CreutzeS,oderzu des H. GrabS,oder zu H. Englen undMenschen Ehr,gemachet worden. Lang schreibt von Zürich (p), „Nie-..mand könne vernünftig zweiflen, daß die Altäre der K rch zu Zürich..nicht eben so alt, als die materialM aufgebaueten Kirchen sechsten„seven.Freylich tst nicht zuzwetsten dann daß jede Kirch,auch einen alsogenannten Altar oder-Tisch gehabt habe. Schon -4. o. 948. ja -4.e.

94;. (<i) wird eines im Grossen Münster stehenden Altars gedacht.

Der wird aber nicht 8ummum - 4 irare, oder Fron-Altar genennet; wie/4.O. ,214. (r),zum Unterscheid von anderen,sondern Altare, weil nochum ein Altar gewesen Deßwegen Herr Zwingst angemerckt (§):,.Daß.»als man -l. o. 1524 die Altäre zu Zürich (welche doch eine alte„Stadt seye) abgebrochen, man keinen gefunden habe, der so altgewe-„fen,als das Kirchen Gebäu.Weilen nämlich anfangs,kein nach Röm.

Weise aufgebaueter Altar,sondern nur ein Tisch, in gedachter Kirch ge-standen seyn wird. Stbe bl. 210. Die übrigen meisten Altäre/find erst im 14- und 15. Jahrhundert tn die Kirch kommen (r). Stheauch bl. 44o.Pancracit Altar solle o. 1104. geweidet worden seyn.

Aber man liset tn folgenden Zeiten von diesem Altar nichts mehr.Nach-deme die Altäre fich gemehret, hat auch die Anzahl der Priesteren zuge-nommen. Damit aber diese desto bessere NavrungS-Mittel hätten, und Pne-würd den Priesteren verholten, an einem Tag,etliche Messen zuhalten,'"""-wie noch-4. 0.1022. zugelassen war, daßetner eines Tags dreymahlMeßtest, bl.44l. Bormals war hierin» keine Zahl bestirnt, daherCardinal Bona bemercket, cliverlös Lccieüse fuisss moros: die Kirchhabe dißfalls andere Gebräuche gehabt (u).

oxv. Mit der Altaren Anzahl, bat auch dle Köstlichkeit derstkbi-Kost.gen sehr übervand genommen.Zu S.Mauritz würd der Altar mit einer E/it v«filbernen Tafel bedeckt. Sihe bl.64Z Die S.Gallischen Aebte,fonder-^"är«n.UchJmmo.thatensthr vielandteSach. StezierteudteKirchmtthelf-I. Theil. Yyyy fen-

(!) ?sx.67r. (m) Sure. c»p. r. (n) L.snx. psx. ;so. b. n. 5. (o) Lsnß. p.

644. (p) psx. 6r».b.n.9. (q) ttvremx.tt.k.Z: H 4 ». >i 4 s- lqq. (r) lbi6.p,x.

66. irSr. (r) Oper. Tom. 2. p-x. zza. b. (r) ttottinz. spcc. Dz. p. 2io. (u)

I-iturz. l.ib. 1. >8: tz. Oon 5 . ä§. f.