Band 
Erster Theil
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7 54 Helveti scher Kir chen-Geschichten _^

ftnbeinenen Taftlen. Die Cantzel wurde übergüldet. Vordem Mrrrhangete eine durch die Mönchen so künstlich ausgegrabne Arbeit,daß siehöher alS Gold gewerthet worden (x). Totilo hat unter anderem garzierlich den gantzen LebenSlaus S.Galli,rings um eiöen Marin Ku-pfer gestochen (>)-Sthe auch bl.4 -8.4^9. Soverwendete manvielgusCrucifixen: Crucifix, deren unterschiedliche gantz filderen,oder übergüldet oder mitköstlichen Edelgesteinen sezieret waren. Um ^. e. r 197. kam zu En-gelberg an ein solches Crucifix,ein Carbunkel,welcher bey Nacht soll ge-leuchtet haben,daß man darbey ohne ander Licht fingen und lesen können(-). Inzwischen mußtet» diesem Alter vordem Chor Altar Tag undrechteren/ Nacht ein Licht brennen. Zu solchen Lichtern find von etlichen nam«hasste Lehenhöfe gewidmet worden (a). Von Köstlichkeit, welche man«nr> Kir- getrieben,mttGärcken,in welchen vermeynteHetlthümer gelegen. Sihehz.4s9.48z. Die Kirchen.Gebäu waren an fich selbst nicht wenigerkostbar,als daran mit gipsen,mahlen, vergülden, nichts gefparet worden(b). Alsowurd ä.c. 1204. zuS.Gaüen ein Kirchenthurn erbauet,andeffeu Eckstein ao.Joch Ochsen, und 500. Personen gezogen (c).

> Der I.X v/.Daß die Kirchendiener bey Segnung des H. Abendmahls

Meßklei. gemeine, und alltägliche Rleider gebraucht, ist §. so. angeregt wor-deren Liei'tz^. Bey Hieronymt Leben,so fich erstreckt biß ^ e. 420. bedtenete" fich der Kirchendiener bey dem H.Abendmahl, allein weißer Kleideten.

Mit der Zeit mußte ein gemeiner Priester, so er meß halten wolte, s.ein Btschoff 9. und noch mehr Kleider,Gattungen anziehen, deren je-des seine absönderliche Weihe empfirnget, und geheimaußretche Bedeu-tung hat. Item Chor-und Rauchmantel, Levitenröcke, Teppiche,Zier,Altar-Tüchere, so auch zu Haltung der meß erforderet werden.Wann jedes dieserStucken eingeführt worden feye, ist ungewiß. Bonden 5. unterschiedlichen Farbe» des Meßgewand-, vom Unterscheid derZeit, wann diese oder jene Färb angezogen werden müsse, und daß manbey jedem so genau bleiben müsse, daß in Veränderung eines einigenStuck-, die Brodverwandlung nicht geschehe (ä), von diesen meisten,nd Stucken fggeich, finden wir in bißbertgcn Helvetischen KirchenfüchenPracht, nichts. Doch verhelen wir nicht,daß nicht indiesem Alter der Pracht,auch in den Kleidern sehr gestiegen: Massen die -l.5r7.re. angeregte

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(x) Lurcrrä.c. l. (x)8ruwpii. V. r-p-x. ;oi. (r) l.Lvx. p. 87». § ,7 Z9k.».4.6ol6sN. ^icm. r:i4r. äs ^äalberons Sc ütprs Z.äeL^inone. (3) l-snx.10-7. n. ro. (b) 8rumpk. loc. crr. Lccsrä. Zun. c. l» (c) Lonr. äe krbar. c. 4.sä) viä. Ourrirä. 0/L. Dali. äe Lulc. l.ar. VIH. 8, ^4- Larro^ tlik, Luckrr.x. 8 rr. Ueiäexz. L»mu!> Coac» Lnä. x. 74>-