Viertes Buch.
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Hertzogintzcdwig.demS.GallischenClostcr/ttM der daselbstigenMön-chen-Gunstzuerwerben, Kleider verehret, von Seiden und Arlaß, mitGold gestickte Kappen,und andere Meßgewänder. Jmmo liesse in eine»Oberrock (LLlülsj.dte Historie der Hnnelfahrt aus Gold wurckcn(e).
Eine Stol (iß ein bis an des Priesters Knie abhängendes Meid) ließ ergleichfalls aus Gold würcken. BurkarduS schreibt, kein damals leben-der Fürst,habe in so kurtzer Zeit,so viel und kostbareKircheuzierden,ma-chen lassen,als dteserAbt,welcher deßwegen so berühmt gewesen seye,daßwann die Königin von Saba damals in Leben gewesen wäre, fie nichtden Golomon, sondern den Jmmonem besucht hätte. Doch beatmetBurkarduS dtefemPracht allen Werth,und diefenZierdeu allenGlantz,wann er hinzusetzet: „Wann man verzeichnet hätte, wo so v el Gold,
„der so köstliche Purpur, so viel Perlen, so subtile Künstler, herkommen„seyen, maximä Äet trsg«6>L,wurd grosser Unlust verursachet. DieChorherren zu Aadorf, hatten nicht nur viel Gold, Silber und andereGüter,sonder« auch so köstliche Prirpu»Kleider auS Gold und Silbergewürckte Altar-Zierden, rc. daß sie, nachdem sie ä.L. 995. in daSS. Gallische Closter komme»,an S. Gaüt undOtmari hohen Feste»,auf seidige Altäre gelegt worden,
I.XVU. Was Pracht wurde getrieben mit den Leichen/ rc. ?/ Kostn,Zwar wurden zu Rom,schon ä.e. ,65. bey demH. Abendmahl,cke Keichgüldene Gefäffe (5) gebraucht. Doch behielten etliche Italiänische un-uEchuß,die Gallische Kirch,Gläser an statt des Kelchs, biß inS 6vo. JahrHieronymvS meldet (K),das H.Brod seye in geflochtene Körbegelegi>derWetn in Gläser gegossen wordcn.Avderstwo waren (wte noch dieserZeit inMengrelia,welches daS alte Colchts ist,)höltzerneKelch.Hcrnachhat man gebotten,bev dem HMendmahl keine andere als goldene odersilberne Gefäffe zugebrauche», bl. 3,8.476. §. 18. Wann eine Kirchmehr nicht als is.Franckcn jährlichen Einkommen- hatte,mußte sie ei-nen sicheren Kelch verschaffen (i). Die Clöster waren solcher Kösteneut-bebt,als denen es nicht an Leuten gemanglet,welche Ihnen die nothwen-digen Geräthe verschaffet. Adalbero Bischoff zu Augspurg, kam ä.c. 908. nach S. Gallen, und legte daselbst aufden Altar einen Kelchvon Ontchelstetn mit Gold und Edelgesteinausgezicret, eine güldene
Schüssel mit Edelgesteinen, .rc. (ic). Ulrich II.Btschoff S»CostmK
Yyyyr schenckte
(e) Lurcsr4. crp. i. 6vvk. csp. 4. äe Lurcsräo r. öc 60I6. ^letnsn. loc. cir.
( 5 ) viä. ^Irdill.äc srt. cliplomsr. pse, 46». (e) Lsron. 7. ^uxuü. in kirrer»!»
(ii) LpiU. 4 . (i) Vzti. 6 s Lucksnü. ä p. k-z. V-U. <ieLuItib. c.8,l.srroh.
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