Band 
Erster Theil
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_ Viertes Buch. 757

selbige bewohnet werden von einemMonarch, dessen Reich von dieserWelt ist, und welcher fidet auf das so vor Augen ist.

i-XVlll. Die H. Sacrament werden in H.Schrifft vorgestel- ^ Man»let, a!S Pfand der Liebe Christi, gegen die durch den H. Geist ihm ver- cherl«ylobten,und durch den Glauben mit ihm vereinbareren Seelen.Aber derWe-Menschen Aberqlaub hat diesen H. Sakramenten, eine durch dielecrarion oderweihung ihnen mitgetheilte einwohnende KrafftGotteSden Menschen darzu reichen, und in deren Seelenzuwürcken, beyge-meffen. Bey dem ist es noch nicht geblieben,solche Meldung hat auchauf andere Sachen stch erstreckt welchen man gleichfalls eine sonderbareund übernatürliche Krasst zuzeschrieden.Als dachte groffeFreud über dieAuferstehung Christi zübezeugen, schon unter Ludovtco Germanico,Ca-roll ivi. Gnckel,geweidet worden,am Samstagvor Ostern,eine WachS-tertz; Oster-Lery und tn folgender Nacht ein grosse-Feuer, Oster-Feucrgenennet. Also wurden gebenedeyet der Tauf-Brunnen zu O«ßern und Pfingsten,dieKertzen-an der Lichtmeß,die Palmen amPalm-tag; widerum an der Ostern, die Oster fiaden; Honig, Butter, Brod,

Fleisch,rc.in der Einbildung,daß solchen Speisen alSdann eine sonderli-che,derSeel selbst gedryltche Krasst mitgetheilt werde.An MariäHim-melfahrt wurden gebenedeyet, die Bäum und Gartengewächse, an G.Johannis Tag der Wein, an S. Stessans Tag die Wätden, an S.

Mareus Tag die Feldfrüchte. Solche Meldungen, item die Weihun-ge- deS Saltzes, Wassers,der Glocken,der Kirchen, Altären, Btlderes,Crucifixen, Aschen, Meßgewand-, meßgrrärhs, Weihrauchs, re. wer-den von den Papisten noch gebraucht und geachtet,daß fie Mittel seyenden Satan,Gespenster,Uugewitter,rc. zuvertteiben,hingegen vielgute-in den Menschen zuwürcken ^). Sind aber eine Tochter desAberglau-bens,uud eine Wurtzel der Zauberei» (r): nicht weniger als die bey denErtech n übliche,von Allatto (s) so hoch gerühmte Weihung des Was-strSund Brods.

i.xix. Die Weihung der Kirchen und Altären, war schon tu» W,i.j vorgehendem M?r üblich. bl.2io.L4«. In vorhabendem iß auch diebunq der! weihung der Rirchhöfen einqeWrt worden, bl. 587. Man gab?^d> vor, daß es die Seelen zu genleffen haben,wam- die Leiber,in welchen fie'z gewöhnet, an ein durch den Priester ew ih tes Ort begraben werde»,

! denen so im Bann gestorben,würd solche Grabstatt versagt, oder so fie

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