758 Helvetischer Kirchen-Geschichten
darein gelegt worden, mußte man siewiderumausgraben (c),bl. 60?.
Von vielen Verbanneten Arauete man aus, sie seyen durch Gottes Ge-- . - richt von der Erd auSgefpeyet worden (u). Deßwegen solche geweidete^MÜ- Begräbnuffen so hoch sind geachtet worden, daß der Ade! und andereche^ " Reiche ln diesem Alter, fürnemlichzu dem End soviel neue Clöster undKirchen erbauen, oder die alten Clöster bereicheret, damit sie und die ih-rigen alldort das Begräbnuß-Recht haben. Dann anfangs wurde«allein die Btschkffe in die Kirch begraben. Als andere auch eine Be-grablmß daselbst begehrt, bedunckte Paultnum solches streite wider dieH. Schrifft; und erholete sich raths bey Augustino» welcher ihme (x)geantwortet; einen Gottlosen zwar nütze solches nichts, doch kommeeinem Frommen Matten, die Vorbitt desjenigen H.Martcrers, wel-cher in solcher Kirch begraben liege. Aber dißmal wird das meiste zu-geschrieben der Weihnng des OrtS,den Messen der Priesteren,und derMönchen rc. Vorbitt; welche letztere doch von Burkard erstem Abtzu Mure höher geachtet Wochen als die Meldung (7).
, Neue- l-XX. Es find aber noch viel andere Mittel gesucht worden, denrungm in Todten zuhelffen.Dann die Sorgfalt für die Todten in Röm Kirch,der Vor- ist so groß,daß sie den meisten und stärcksten Theil ibrerGoltesdienst ich?bitt für dle^ebungen ausmachet,und dtePriester nicht so fast für dieLebenbigen alsLvvren. ^ hje Todten,bemühet sind,und viel Lebendige,mehr an derAbgestorb-«en,alS an ihrem eignen Heil arbeiten.Dann i.hat man sich verbundenzu einer gewisien und grossen Anzahl des Gebatts und der Messen fürdie Todten. Graf Berthelo begehrte (-), daß 6. Tage lang, und Ro-dolfvo» Wildberg,daß in r4.Kirchen und Capellen Meß für ihn gele-sen werde. r. Es wurden gewisse Tage bestimmet,an welchen das Ge-hätt für dieTodten abgelegt werden solle,die gewohntenTage waren dersibend,der dreissigst, und Anniversar!» oder Jahrzstt nach Berflieffungjeden Jahrs am Tag des HtnschcidS (a).ES wurden auch Tage besticktauffert derOrdnung. Also begehrte einer von Lenzburg,daß man im Clo«ster Mure wöchentlich durchs gantze Jahr, auf S. Mariä Altar, zwoSeelmeffen für ihn lese,auffert den Octaven zu Weihnachten, Öftere«undPfingsten-da man ketneSeekmessen liset.Werden noch dieserZett ge-halten (b).z.Einige ordneten,man solle noch bey thremLeben,in der vor-bitt für dieTodten,ihrer gedencken.Also begehrte derConAantzrschc Bl-
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(c) Lencalii. p. m ;6r (u) »ottmA. H, L.r: )7s. 7- (x) <ts dur. pro
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