Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kirchen-Gefchichten.

. terlassen. In etlichen k eineren Concilits wurden offt schlechte SachenttHtümiiaverhandelt/ bl.496. In den meisten,«» statt H.Schr.fftMmdie Ka-der park,- tznngen deren vorgehenden und spätheren Concilien, oder Päbstl. Oe-ruim, crera zu rath gezogen,die alte Lehr in wichtigen Arttklen, von der Gnad

Connln'n. Gottes,dem H.Abendmabl, der Christi. Freyheit, re. in der PersohreGodeschalek,bl.42y. Aöelardi, bl. 61 y. 6 z 8 -Aruoldi, bl 6 ;; .Berenga-ter Scha- rii, rc. bl. 60 l. (m) Unterdrückt, hingegen die alteZrrthum Pelagii rc.den. die schon angeregte Christi leibliche Gegenwart im H Abendmahl, und

andere der H.Schriffr widrige Lehren eingeführt, bl. 541. §. i. r z.bl.600. re. Sonderlich weilen die streitig gemachten Fragen nicht (wievormals zugeschehen pflegte) mit gebührendem Fleiß erörteret, oderUnschuldige gar unverhört verurtheilt worden, bl. 444. re. So daßeinige solcher Concilien, Mittleren; andere die Säuaammen der Neue-rungen und Jrrthümeren gewesen, deren unseliges Wachsthum durchdie in diesem Wer aufgekommene Schullchr,und Bücher des geistli-chen Rechten merckltch beförderet worden.

4. Echiech- i.xxvi. Die dritte Urfach solcher Verböftrung, ist die schlechtere Bestkl. Bestellungder Schulen. Frembde Schulen wurden selten, oder ohnegrossen Nutzen besucht. Ulrich utn 1204. gewesener S. G^lli-fther Abt,verfüate sich wegen studierens nachBononien.Uebte sich abervornemkch im Kayserl. Rechten,welches 8o. Jahr zuvor, durch K. Lo-tharitVerordnung zusammen getragen und zuBousnien öffentlich zu-dkpKirchm erklären gebotten worden. Was war die Ursach,daß da vormals ausden Domkirchen, Aebte in d,e Ciöster begehrt worden; hernach so vielMünchen an die Bistbthümer beförderet worden? -»Die Bischöfe ha-lben der Schulen so schlechte Rechnung getragen,daß wann einer ge-„storben bey den Domkirchen keine tüchtige Person gewesen; sagt Ma-btllon (n).Die Helvet.Clöster,weiche Schul gehalten, unterwiesen dieJugend nicht mehr wie es sich aezimete ty der Lehr der Wahrheit, dieda ist nach der Gottfe!igkett.Wo finden wir in den Schriften dieses Äl-

tu»a derVchuien

«nd inClöfteren.

Menschen Gottes aufwachsen sollen von Kinds wesey auf,- aus Heil.Scdrifftweis zumachen zur Seligkeit 2.11m. z .durch gründliche Bor-ßelluag der Lehr von Gott und göttlichem Wesen von der Liebe Got-tes in Christo, von der Person, Amt, Verdienst Christi, vom Glauben,von der Gerechtigkeit, von der Büß und Widergeburt ? Hingegen istden wachsweichen jungen Hertzm eingedruckt worden,der damals im

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