Band 
Erster Theil
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766 Helvetischer Kir chen-Geschichten

die Clcrifey ergriffe hingegen die vom Pabst eingeführte Maximen, bl.461. §.8 y.so brauchte denBann so schnell,und bey jedem Anlaß, daßergar zu gemein und ä.e. uz . im Remsischen Corctlio, tn beyfeynPabst Jnnocentii, wie man vermeyat (p), von Bernhards geklagt

Worden: kaucos babemus l>Lu! pallores, mulros Lutem excommuni-cacores : wir haben leider wenig Hirren/ hingegen viel Verban-nende^)- Dann der Bann wurde von der Clerisey mehr gebrauchtzu Aufrichtung und Erhaltung ihres Reichs, als zu Abschaffung derAergernussen,gleich wie auch der Diotrephes durch mitte! des Banns,den Vorzug zuerlangen getrachtet, z^obrn. v.y.io. Wer den Präla.tendenZaum nicht schieffeu lassen wollen,sondern ihr ehr-und geldgeitzl-ges Beginnen verhinderet, wider den haben sie die Bannstrahl alsobaldzur Hand genommen.Der Zweck des Banns war nicht mehr dteVer-befferung des Volcks,sondrrn ihnen einen Schrecken einzujagen, und siedurch Forcht, zu Knechten der Menschen zumachen - Wegen eines eini-gen Menschen wurden gantzeStädte und Länder,auch dieKinder in derWiegen deren äußerlichen misten des Heils,undStglen der GnadGot-tes heraubet bl 657. Und wie kaumerltch möchte man dieser Fehlen wi-derum los werden? Auch so es zarte Gewissen und bußfertige Sünderbetroffen O). Diejenigen selbst,welche unbilliger Weisegebannet wor-den, wurden zum H. Abendmahl nicht gelassen, ehe und bevor sie nachden Ktrchen-Gebräuchen absolvirtwökden 0). Ja man beschimpfe«die Verbannten,nach dem Tod,fintemahl sie an ungewethete,demBor-geben nach, unreine Oerter gelegt oder wieder ausgegraben worden.Sthe §. sy.Das Unrichtige,so Lang (r) von 8. unterschiedlichen geist-lichen Ständen und Würdigkeiten, auch von denen Nahmen und demGewalt der Priesters« beybringt, ist theils nichtig theils nicht so wich-tig daß mich darbey aufhalten solte.

c. Geistli- L>xxlx. Die Clerisey suchte auch weltliche Herrschafft , undche stellen brachte es so weit,daß dtemeistenEtnwohner deSHelvetierlandö I^ons-n«ä) Welt'tteriales oderClosterleut, das ist, der Bischöffen oder Clösteren Unter-We Mnen gewesen seyn sollen (u).Sthe bl. 5 84 671.Dann i.einige Edel-

" i^so sie in einCloster gegangen, haben sie threGüter und Herrlichkeitmit sich genommen. 2. Diejenigen Oerter,an welchen ein Grifft oderCloster gebauet worden,mußten von ihnen,(sonderlich von denen,welche

erst

(?) Uller. öe 8uccea'Lcdes.'pSZ. ri7. (9) Laron. 86a. sliquorfuiü'c in LxcommunicZtionk. (r) viä. kccsrll. Zun. cz?. r. (5) 8er.tolll. ^n.ioSk. (e) ?-8>6n.l»..(u) ttsrrinz. kenraä. LN'err. ?,§. iSz. 6uUi-msn. kleiner. ?»llim.