S.Gallen
Genf/
Wallis.
Cleriseymachet falsche Ver»gabungs-Vriefe.
Städte
werden
sreygelap
srn.
Ltto I.
machet
Geistliche
770_Helvetischer Kirchen-Geschichten_
,»ben theils mitfreywilliger Verkauffung,theils mit Übergab ihrer Gir-ieren, sich selbst zu Vasallen und Unterthanen des Abts und Clotzers,,S Gallen gemachet. Aber Lang irret sich wegen Appenzell, wie bl.2s2.2s z.und so es der Herr will und wir leben,in folgendem Buch mitmehrere« zusehen. Daßdie Stadt S. Gallen unterOttone l. da-Müntz Recht,und 1204. eigne Gericht gehabt habe, ist änderst«
wo(m) zusinden.Also hatte auch die Stadt Genf ihre eigene Frey«heir (n). Sthe bl. 654. DaS Land Wallis schreibt sich einen ge-freyten Grand, ohnangefehen der Bischoffvon Wallis, so zu Tour«billon wohnet,einem Fürstlichen Schloß bey Sitten,scineResidenz undHofhaltung hat,sich einen Bischoffund Grafvon Wallis betitlet (0).VonRhätiasihebl.47d.
L.xxxn. Zugeschwetgen, daß einige Stifter und Clöster, son-' derlich die Benedietiner-Mönchen, wie die Röm. Pabfte,durch Mit-tel erdichteter Vergabungen, und Briefen, weltliche Herrschaft ge-sucht; wie Herr Haffner meldet,daß zu Solothurn geschehen stye (p).Wo die Clerisey etwas Gewalts gehabt, hat sie alle Schrancken üder-tretten,theils darin»,baß sie den ihrigen neue Auflagen gemachet, theil-darinmdaß sie (als hätten sie vollkommen Gewalt über sie) solche Oer-ter verkauft, vertauschet,und nach belieben mit ihnen umgegangen sind.Deßwegen viel solche Closterleut, als sie gesehen, daß sie eigen werdensollen,die Sach nach und nach dahin gebracht, daß die Clöster alle ihreRecht an ihnen verlohren, und Land und Leut in vollkommene Freyheitgesetzt worden. Bucelinus will die Welt (bey erdichtetem Anlas) be-reden^),ein Land oder Stadt, welchen die Könige wegen einer Kirchoder eine- ClosterS, Gnaden erzeiget, seye verbunden, nach der Pfeiffenderen heutigen Mönchen (deren Abfall von ihren Vorfahren, dochhandgreiflich ist,) zu tantzen. Dieser Meynung Ungereimtheit, ist sooffenbar, daß sie nicht bedarf widerlegt zuwerden.
L.XXXM. Als die Clerisey zu Kayser OttoniS i. Zeiten, von derMildigkeit Caroli und deffenGöhnen gegen den Kirchenstand,vielWe-senS gemachet; auch Otto gleichen Ruhm bey der Nachwelt suchte,wie
Caro-
(m) Ilslrmei. (n) 8psrt. tlelver. p. Z4S. (o) Ibi '4 p.;;;. sp) öe quo lj.drü se^. liräem mrl» srribu; uisz I-inärvlenser blsaisler, probst LI. Lonrinß.L äe 8.bleäsrai blonrckl; I-sunoiur,1'eüe verit. ps». 4»,- Lsbriel. blsuäem Ll-bliotbecsriur Lsräia. blrreriai. Ln. 1659. spuä Lvnr. l.ib. cir. P3Z.;;-. 79. ckcUeneälöiinir probst ro. rsrionib. e//c
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