Band 
Erster Theil
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_ Viertes Buch. _ 77 ^

Carolas hinterlassen,und sein Bruder Bruno e.y;;. zu Mayntz, ;» wE--

Wilhelm,Ottonis Sohn^.6.954 MCöUn Btschösse gewesen,HatchmFür.Otto biesenbevden gemaltgegchen,neben dem Hirtcnstab.das Sch werten.zuführen.gleich den Fürsten (r). Ergab auch anderen Btschoffen., dielbm nlit Bluts-Verwandtfchafft zugethan waren, vderdie ihme guteDienst geleistet,zur danckbarkett in ihrenStädten eben dicRegalta undden Gewalt,welche die domires, oder Kayftrl.Graftn daselbst gehabt,hat den Stiffteren eigene Waapen zuffrhren verordnet, und ihnen freyeHerrschaffren, und mächtige Edelleut unterworffen. Etliche Prälatenhaben selbst den Kayserum solche Edrensteilen erfucht.Gallia Christta-na schreibt,der Lausannische Bischoff feye vor Zeiten genennet worden,Grafoder Köntgl. Statthalter zu Laufannen, und eonlecraror narus»beständiger Wethbischoffdes ErtzbtfchoffS zu B'fantz, deßwegen er be-fugt gewesen, das Pallium zutragen. Doch müßten die Prälaten vonsolchen Hkrrschafften,dein Reich alle gewohnte Dienste leisten,und be-hielten sich die Kayfere vor,den Gewalt über solche Lehen,welche sie son-derlich aufbefundene Verwürcknng, den Prälaten widerum entziehentönten, bl. 525.564. Deßwegen diese Lehen gemeinM, nicht an dieBischtbümer,re.selbst,sondern an die Personengebunden worden,^.

! 170. So daß,wann daSKayserthum oder BischthuM/vdereinkAbtey,an eine andere Person locken,man daS Lehen aufs neue empfabe muye.

Qxxxrv. Solche Veränderung, da der geistliche Stand welt. Warum rkich und die Knecht zu Herren worden kam derWelt ftembd vor.Theo-dorus Niem schreibt (--), Otto habe solches gethan, auf daßdie Geistli-chen,den Heyden und Ketzern,desto tapferer widerstehen konten.Cusa-uns (r)erzedlet auch andere Ursachen.Der Kayser habe gehoffetchagter,durchdaSgroß Ansehen und Gewalt des geistl. Stands^die Christl.

Kirch sich desto weiter werde ausbreiten.Jtem,Fried und Ruh werde»allenthalb im Reich im Schwang gehen, «eilen jedermann aus Forchtgöttlicher Bestrafung, die Geistlichen anzugretffem sich scheahen wer-de. Otto Btfchoffzu Frisingen (u) aber redet hiervon gantz nachdencr-ltch. Er gestehet,daß dnrch solche Veränderung, das Reich sehr ge-schwächt, und grosse Aergernuß verursachet worden. Er fttzthmzu:

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cleüam exaltarer; Gott habe das Reich abnehmen lassen, aufdaßdieKirch erhöhet werde.Erbemerckt auch als etwa-, das über feinen Ver-stand seye, daß das Reich nicht nur durch der Priestercn Geistliches,

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