77 » Helvetistker Kirchen-Geschichten_
sondern auch durch des Reichs eigeness das weltliche) Schwert zerstörtwerden müssen. Aberdieses Reich habe durch die Priester nicht könnengedemüthiget werden, nist iplo obamsremLäceräotü evitcersro 2 c vi»ribus exkautto: biß es aus Liebe gegen den Kltchrnstaod sich seihst er-schöpft habe. Endlich setzter hinzu : Vi6enrur Taceräotes culpanäl per
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conanrur Die Priester sind sehr zubeschelten,oaß sie das Schwert,wel-ches sie von denKsisteren haben,n idrr dieKaysere brauchen dörOn. Diedem Nachfahren der dreyen Ottsm-m, haben es zeitlich gemerckt, daß solcheReich Veränderung desRegiments,den verhoffenden Zweck, nicht erreicht ha-
^chadlicr. jndeme zwischen denen geist und weltlichen Fürsten unversühnkicheVeebittcrung/Haß, Eifer entstanden. Dann die Geistlichen griffen denWeltlichen etn, und brachteuderseldigeri Land und Leutan sich. Hin.gegen haben die Bischöffe über die Weltlichen geklagt; daß sie die Bi-schofflichen Land und Güter schwächen-Zudeme so hatten die Prälatendie Retchstädte in denen sie gesessen, für ihre eigne Städte Malten, undjhresGewalts so sehr sich überhebt,daß sie etwaii denKayftren nicht ver-statten wollen,die Reichsversammlung darin» zuhalten. Einige habenwider den Kayser selbst die Waffen ergreifen dörffen. So daß Heinrichr v.solche Übergab der Land und Städten des Reichs an die Prälaten,für eine Entblössung und Verarmung des Reichs angesehen,und zu sei-nen Räthen, von den Bischöfen gesagt (x): Lcc« iüi stmr, ideAni
mei äiviris« babenr, Lr me mevsc^ue omne8, in paupertste reliczuerunr:
Den Sehet diese findLs,welche meines Reiches Reichthum besitzen; mich„aber und die meiuiqen in Armuth gelassen.» Bey dieser Klag ist eSnutzulv' gebtieben Weilen die Prälaten ihren Gewalt solcherGestalt miß-brauchten, haben ihn die Kaysere theils Orten den ?rse5eÄi8 und Kay-ferl Statthalteren zugestellet; anderstws die Städte mit mehrerenFreyheiten begäbet,und wolte Kayser Heinrich v. die Kayserl. Cron,äO.im.iri keiner anderen Gestalt vom Pabst empfangen, dann daßder Pabst und alle geistlichen Fürsten,der Regalien, weltlicher Regie-rung und Herrlichkeit in Länderen und Städten, rc. sich abthun undverziehen Men.Atfo würd denStädten gestattet,eigene Regenten undOberkeiten zusetzen,und kamen dieStädte tnnnmittelbarenSchirm desReichs. DEit sie aber wachsen könten, gaben ihnen die Kaysere dieschuldige Leistung deS Reichste mehr und mehr nach; deßwegen sie de«Kaystren inTreuen beygesprungen find.Bon diesem ist bey dem berühm-ten
(x) INüor. dein Llxon. p.m.rri, supr, zzx, Lr verdz ltemici lll. ü.ttottioz. tt, L. z; Z 7Z.