788 Helvetischer Kirchen-Geschichreü.
wen, a's der etwann seine Kleider den aufessenden Armen gegeben,undhalb nacket heim ko nmen(ä).Jn seinem Closter war ein Spitthal, inwelchem die Frembdltnge undKrancke wohl gehalten worden.EccarduSder Almosenpfleger,liesse die Frembdlingen baden,dieKrancken insBadtragen (b). Doch sollen diele liebe Merck in Abgang Lomen seyn (c).Es istaber am Tag,daß die Zahl der ehrlichen Gemüthern inderCle-risey nichts» groß gewesen,als von Marero,Buceljno,Langlo,re. vor-. gegeben wird.Waswird gemeinlich an deneuPrälaten,welchen die spä«there Mönchen gute- nachreden,gerühmt? Weder Gelehrtheit,(dannWie Lang nachdencklich wahrgenomen, das Studieren unter den Pflich-ten der Aebten nicht begriffen war (6),noch Eifer im Gottesdienst nochWachtbarkett über die Herd, sondern so sie viel Reliquien und köstlicheKirchenzierden beygefchaffet; den Kirchen oder Clösteren wol gebauset,den Brüderen gute Speisen und viel Wein auftragen lassen. Dieje-nigen, welche dem studieren abgewartet,vornemlich die Schulen beför-deret,lieber dem Gottesdienst als der Verwaltung zeitlicher Güteren,oder Hoheit obgelegen,werden durchgezogen,als hätten ste derWstermWohlfahrt nicht recht in Obacht gcnowmeu, oder sie wurden gar ent-setzt, bl.4r8.484.Zu dem,so wird dieser Zeit mancher gerühmt, demzufeiner Zeit nicht viel rühmliches nachgeredet worden. Bucelinus sagt(e), Adelbero sehe Vir comemru konor.im konorLrilllmu8,UNd,Lpilco-xus leQittlmus.etri vortrefflicher von allem Ehrgettz entfcrnterBischoffgewesen.Aber Lambertns hat ihn droben 8 .87. gantz änderst beschrie-ben: Lang kan den Mönch Wilhelm von Hirschen nicht genugsamrühmen (f): hingegen haben die S. Gallischen Mönchen hefflig ge-scholten, bl. Z97- Wie viel Prälaten haben einen schlechten Nahmenhinter sich gelassen ? Sitze bl 5;o.z8r. 597.598.602.628.658.677.So gar daß auch Heydnifcher Aberglaub unter ihnen angetroffen wor-den. Sitze bl.679.
Der Clr x^Vüi.Wie die gesamte Pvicsterschafft sich verhalten habe, hatArnoldus vonBressen,bl.6 z z.berichtet. Sagt jemand: Arnoldus, der
gemein. ^ offentlicheeFeindschafft wioer sie gestanden könne Wider sie nichts zeu-gen ? Der wisse,daß dessen Klag durchGunther um, und viel andere alteund neue,wtderholet und bestatttget worden. Eccardus schreibet, durch„dieBischöffe werden Priester erwehret,welche wegen ihreSHasses,miß-,-gonst,ungerechten Gewatts dem Holoferni sich gleiche«,die köstlichen„Seelen -er Menschen verkauffen,so Weibspersonen wegen Lästeren,
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( 2 ) LccLrä. c. is. (b) liriä. (c) 6olä. Zr »4« l<^) ?- Z)4. b. (e)
Conli»nr.^o. 1065.1070. ( 5 ) bl, rvlv,