Band 
Dritter Theil
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N.C-G.

152z.

i;4_ Hetvetisch er Kirchengeschich ten_

Uen/der Gemeind/wie es sich gczimt Vorsehung thun: in die kili^n.aber / tüchtige Lehrer auß der Statt gesendet: das übrige von Zehen-den und Zinsen / durch zween vomGestifft/und zween vom Naht/denArmen außgecheilet werden. Endlich würd angesehen / daß auß kleinund grossen Rähten/vier Stiffts-Psteger geordnet werden (n). Zwahrhaben Anshelm Grass/ Chorherr und dessen geringer Anhang begehrt/baß die Oberkeit bleibe bey dem Exempel der Altvorderen/und übrigenEidgnoffen: bey Caroli kl. Stifftung: und bey dem Schirm/welchensie der Stifft versprochen: beantworteten auch alle Articul / angereg-ten Gutachtens. Demnach sie aber/solch nachdenkliches Begehrcn/mltkeinen Gründen unterstützetund die Reformationsarticul sehr kahlaufgelöset (0) / wurden diese/am 29. Tag Herbstmonat/von der Ober-keit bekrcifftiget / und durch den Truck weltkündig gemachet. Ist alsobiß Jahrs zu Zürich das Mönchen/och nachgelassen: das Eheverbottaufgebebt: der Mißbrauch des Kirchenguls abgestellet: hergegen des-sen rechter Gebrauch eingeführt worden. Zu diesem ist kommen / daßder Bischoffliche Bann/sonderlich wegen Schuldsachen/seineKrafft ver-rohren (p): der Gottesdienst in unbetonter Spraach unterlassen: undnach dem Vorbild der Apostolischen Lehr i.Lonmd. 14. derH.Tauff/den lo.Tag Augstmonat/in S. Peters Kirch/und im Grossen Mün-ster (r) / in verständlicher Teutscher Spraach / ohne Beschwerung/Saltz/Kath/Creutzmachen/und Ehrisam/zu allgemeinerBewunderungund Bcnügung/zugedienet worden.

Gegen End des Augstmonats/hat Zwinglius seine Meinung vondem Meß-Lanon,samt einer Zuschrifft an den Einstdlischen ^clmim-ttrator ans Lischt gegeben: und dargethan/daß angeregter Lanon jün-ger seye/als der/welchenAmbrosius für dieMeylandische Kirch aufge-setzt/und welcher bey Zwinglii Zeiten zu Meyland noch üblich gewesen.So aber dieser Meyländische jünger seye / so erhelle sich / daß jederKirch/die Gebett und andere Stuck des äußerlichen Gottesdiensts/nachgutbefinden anzurichten / frey gestanden/ welcher Freyheit / die Kirchsich nachmahl villlch bediene. Daß aber der Römische Meß-Lznonneu; beweiset er auß dessen Erklährung von Stuck zu Stuck. DesVerfassers Gottseligkeit stellet er dahin: Gewiß aber seye / daß es sel-bigem an Gelehrtheit gemanglet/ deßwegen der Onon mitGlaubens-irrthümeren angefüllet. Ja der Lanon seye zu ungleichen Zeiten / hie-

mit

(n) NuIIinA. Rekorm. p. 8r. ttorünA. n vm.91. (o)

?udl. lixur. Dvnst. NtlH LuUing. lMor. Tauffb- Lccleit

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