Band 
Dritter Theil
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Sechstes Buch. 19-7

. .—.. .—— N E.G.

„werffen / so fchrn Zwinglius ein gleiches thüe: Sein Absehen hierbcy »524.„seye nicht/die Mißbrauche der Geistlichen/es seye Püpsten/Bischöf-„fen/Priester-odcr OrdenSleuthen/zubeschützen; sonder/wie er jüngst-„hin zu Regenspurg gethan/solche Mißbrauche helffen abstellen. Hoffe„auch nicht den Zwingli zurecht zubringen. Sonder trachte allein (auß„>Liebe gegen gemeine Eidgnoßschafft) daß die Eidgnoffen nicht weiter/

„durch geblümte falsche Ketzerey verführt werden. Die zu Zürich ge-haltene Diipmarion gebe mit/daß er die zu Zürich,nicht zu Richteren„anklemmen könne: hoffe aber zu Gott und der werthen MuterGot-„kes/die fromm Viderleuth zu Zürich/werden sich in kurzem/so Christ-.

„lich erzeigen/wider die Lutherische Ketzcrey/daß sie lieber Türken/dann„Lutherisch wollen seyn. Von solcher Oispue-nion sollen die Eidgnos«

„ftn / sich nicht lassen abweisen / ob etliche wolten sagen/die Eidgnoß-„schafft hctte dessen nicht Macht. Dann zu Zeiten des Kaisers Con-„stankii/haben AthanastuS und Arius auch vor Probo/Landvogt in„Syrien/welcher unseren Glaub nicht gehabt/gedisputiert,.. Mit einemWort: Eccius verrahtet sich / daß er das Schreiben allein abgefasset/die ohne diß/eifrige Eidgnoffen / hitziger: und den bey ihnen allbereitverhafteten Zwinglium/noch verhafteter zumachen.

Die Eidgnoffen haben diesen Vrieff abermahl Zwinglio zugeftn- Zwmglidet. Zwinglius hat ihnen schrifftlich geantwortet: Eccius werde zu so- zeuhetthaner oilpmarion, nicht getrieben / durch Liebe des Worts Gottes/ E"w vlswelchem er und andere nichts nachfragen : noch in einichcm ehrlichenAbsehen: nicht die Wahrheit an Tag zubringen/sondcr zuverfinsteren:und wie Simon die Einfältigen zubezauberen. So Zwinglius so vie-ler Ketz-reyen schuldig/warum Eccius nicht an ihn/oder Bücher widerihn schreibe / und solche Ketzereyen an Tag lege ? So er ihn überzeugenwolle/daß er ein Verführer / warum er solches nicht zu Zürich thüe; alsbey derjenigen Kirch / welche er verführt haben solle ? Warum er ihnnicht daselbst vor seiner Oberkeit verklage / und zuüberweisen suche?

Dahin habe Eccius offenen sicheren Weg. Dahier wolle ihm Zwing-lius allezeit antworten. Diese Oberkeit habe so offt/meniglich der ihnenbessers zusagen wisse / eingeladen. Eccius seye gleich einem Arzet / wel-cher einem der über Kopfschmerzen klage / das Pflaster über das Kn-elege. Auch bewege Eccium nicht die Liebe/zur Eidgnöffischen Nation/als dero er (zu Freiburg und Rom) schändlich nachgeredt: darum ihmzu Rom ein Eldgnöfsischer Guardeknecht / nach Verdienen die Haarzerzauset. Daß die Eidgnoffen über die vilpmarion Richter seyn sol-len/gebme sich nicht: darum er/Zwinglius/folches in der zu Zürich ge-

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