LO4 Helvetischer Kirchengerichten
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1524. ciert. Andere Oberkeiten liessen sich durch gemachte Vertröstung ei-nes bevorstehenden Concilii/bereden daß sie es bey dem/Eingangs dißJahrs gemachten Oecrer bewenden lassm.
Reform»« Ohnlang nachdem die Züricher ihre Bilder abgethan / hat Bal-An zu thasar Hubmcyer / seine Zuhörer zu Waldöhuk gleiches zuunterstehenhur ae. verleitet. Aber solches ist durch etliche Widersinnige/der Ocstreichischenhinderet. Regierung hinterbracht / und durch ein unter dero Nammen überftn-.detes nichts in Religionssachen zuanderen/ hintertrieben : auchden Prediger abzuschaffen / so aber nicht geschehen / befohlen worden.Weilen aber die Evangelische / über dieses ein Übersah! von Oestreichbeförchtet/hat Hubmeyer zwahr/sich gen Schaffhausen in die Freyheitbegeben; auch die Burger/Haben 142. der Statt Zürich angehörige/alsZusetzer/m ihreStatt verleitet.Welche aber alsobald von ihrer Oberkeit/ohne dero Wissen und Willen sie bey Nacht dahin geloffen/zuruck be-ruften worden / und heim gezogen (m). Die Jnsprugische RegierungMauren war bedacht/wider Waldshuk Gewalt zubrauchen. Um daß aber da-Ausrichr. mahls die Bauren des Grasten von Lupfen und Sulz / im KIeggäu/wider ihre Herrschafft sich empörer/isi durch die zu Eslingm versamleteReichsstünde/und Lobl. Statt Schaffhausen grossen Fleiß und Unter-handlung/diese zweyfache Streitigkeit beygelegt: aber von den Bau- 'ren bald erneueret/und auch des Hegäuischen Adels Unterthanen/aufeiner zu Hilzingen gehaltener Kirchweihe Nachts/weilen der Adel denihrigen amTag dahin zugehenverbotren hatte/in die ConchirLtion miteingeflochten worden (n). Die Vauren beschwerten sich / sie müssenein unerträgliches Joch tragen. Aber alles Übel kam von dem großenAufrührer und Verführer/Thomas Münzer / welcher auß Thüringen(woselbst er wegen außgestreueten Unkrauts weggejagt worden) genWaldshut zu Hubmeyer kam/selbigem (der nicht verbergen (2) tönte/daß er die Lehr vom Kinderkauff nicht wol gefastet) den Widereauff/(von dessen Ursprung bald mehrers berichten) und sonst viel argen Han-dels eingepflanzet / fehrners (wie hernach folget) ins Kleggäu/und sel-biger Enden kommen/und den Saamen dieser Unruh außgeworffen(p).Oestrer. Doch haben/nach gestilleter Unruh/Wilhelm von R>chenbach/und Vitchlschs Suter/im Nammen Erzherz. Ferdinand/ denen/ Donstag vor Galliöu Frauenfeld versamleten Eidgnossen angezeigt: daß Ihr Fürstl.den Eid. Durch!, bey ihr Voreltmn Glaub bleiben / auch denselben handhabensnogen. helfstn
(m) e^ollin. Vir. tuz. U/c. Lult.riiü. ket. p. w. r zz. Absch. Frauenf. Donst.vor Osii. (n) Vertrag/?ecr.und?aul. zwischen Herr von Heidegg/undBaur.Kleggau» ( 0 ) ÜotlinZ.lr. L.vm.zrr. LuUioz.riig. Re5.