Band 
Dritter Theil
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Sechstes Buch. 2.05

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helffen wolle; so sehr dero Htlff reiche: in Ansehung/daß die Lutherische ,§24.Sect <also redeten diese Abgesandte) allein diene zur Unehr Gottes:auch aller Aufruhr und Empörung wider die Qberkeit/rc. Weilendann F. D. verstandcn/daß auch die Eidgnossen der Altvorderen Glau-ben handhaben; die Lutherische Sect außtreiben wollen/und zu Frauen-feld versamlek/um die ihrigen zustraffen/ wolle I. F.D. mit Walds-hut auch fürfahren : begehrten / so F. D. gegen diesen ihren Unter-thanen/sträflichcs fürnemmen werde / das zu Beschirmung des (Röm.)

Glaubens / nicht undienlich seyn mag ; die Eidgnossen zu Außrcutungdes bösen Glaubens / ein Aufsehen haben. Angeregtes unbesonnenesVerfahren etlicher von Zürich/Haben sie selbigem Stand unbillich bey-gemessen : und von Schaffhausen begehrt / daß sie den HubmeyerI.F. D. übergeben/unangesehen er in der Freyheit lige. Dieweil dochV Luther und feine Anhängere/von Päpstlicher Heiligkeit/KöniglicherMaj. und Reichsständen/für Ketzer erkennt weren/die Ketzer aber kei-ne Freyheit hetten. Die Eidgnossen versprachen den Gesandten/die außF.D. Erblanden in die Eidgnoßschafft weichendcn/so F.D. solches de-gehrt/und dasGegenrecht beobachten wolle/außhin zugeben: demHerzogvon Wirtenberg wider F.D. nicht beyzustehen: auch F. D. an Ab-straffung deren von Waldehut nicht zuhinderen (g).

Als die X. das Malcfiz im Thurgau verwaltende Eidgnössische Eidgnögi.Ort/auf den 26. Tag Wintermonat/zu Einsidlen besamlet waren/das Mesauß tringender Noht/von Zürich angeruffte Recht zuversuchen / habendie drey unparthevische Ort undcr anderen/ihres Bedunkens gütlichenMittlen / diß vorgeschlagen/daß zu Stammheim Bilder und Meß sol- ^len eingeführt werden. Aber die von Stammheim wölken lieber einem GütlicherRechtlichen/als solchem gütlichen Spruch sich unterwerffen: deßwegen Spruchman zu Baden 0) wiederum zusamen kommen: einen anderen Rechts- ""A an-tag anaesetzk: und die Bottschafftere von Zürich angezeiget: daß/wann ^ '

die Eidgnossen / von Abstellung der Lutherisch genanten Lehr/oder Ab- Anen wi"siraffung der Lutherischen Pfaffen/oder wider den Herzog von Wirten- d§r dasberg rahtschlagen/sie mit solchen Rahtschlägen nichts zuschaffen haben Evange«wollen. Dero Mit-Eidgnossen aber/haben als eine merkliche Beschwert» äum ab-angezogen / daß ein Baur auß der Kirchhöre Pfcin im Thurgäu / derfeine Gevatter zur Ehe genommen / und weder vom Bifchoff die Gut- schlagenheiffung/noch von feinem Pfarrer die Bestätigung dieser Ehe erlangen nicht bey.können / zu Zürich von Zwinglio copulicrt / und also von ihm/die Si- wohnen,chel an ein frömde Ernd geschlagen worden. Nun Zwinglii Bücher/ «he dn

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<<l) Absch- Frsuenf. eä. (r) Absch-Monc. bor Luc»«, §s. i».