Band 
Dritter Theil
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Erbendes Buch.

richer) gemachet/eine unnütze Arbeit gewesen/und sie sich damit zu Göt- »564-teren aufgeworffen. Durch verschiedene Höllische Verlästerungen wil erbeweisen / daß angeregte von Zürich Gott zum Urheber der Sund ma-chen. In dem Artikel von der Gerechtmachung begehet er eine zweyfa-che gewissenlose Bosheit: Erstlich/daß er unsere/zu Verherrlichung desgrossen Gottes/und Stärkung des Gewissens eines gläubigen und buß-fertigen Sünders/geoffmbarete Lehr/von der Zurechnung der Gerech-tigkeit Jesu Christi/nennet peMmzm,Lc viabolicam kserelin. Dem-nach/ daß er diese Lehr dahin deutet: als ob sie den Menschen in Sün-den stecken/und sterben lasse: und vermöge/daß Christus nicht kommenseye / uns von der Sünd zubefreyen. Es werden aber alle diese Ver-leumdungen in verdeuteter Schutzschrisst beantwortet sf). So daßZanchius von Ochmi Schrifft recht geurtheilt / leiplum 63mngr,Lcbono cuique invilum reäciil,LLc. Er klagt sich selbst gN/ UNdVeMN-werthet sich bey jederMan (Z).

Diesen so außführlichen Bericht wird der Wahrheit-liebende Le- Herr Ar.ser/weder überflüfsig/noch unnöhtig achten/inBetrachtung deren vielen/und mühsamen Verthädigungsschrissten/welche man zu Untertruckungder Wahrheit/und Verkleinerung deren für Gottes Ehr/die Erhaltung wortung! der Wahrheit / und die Gewissensruh/ eiferenden Oberkciken / und 5 M-- für Ochi-

! chen außstreuet: als wolte man einerseits die Dräuung Gottes / daß "»m.j die Gedächenuß dev Gottlosen verfaulen ; anderseits des-sen Verheißung/ daß die Gedächcrmß der Gerechten im Se-gen bleiben werde/mit Gewalt umkehren! Oder/als ob den Gott-losen ehrcn-der Weg seye aufden Berg des Herren zukommen! Nichtallein hat Dudithius ehmahl das Wort für Ochinum dargechan: son-der neulich hat Herr Arnold sein gelehrtes Werk/under anderem damitbcflecket/daß er Ochinum gern zu einem Prophet/und Matterer gema-cher hette. Cin geringes ist es/daß er seine Beurlaubung in das JahrChristi 1564/ seines Alters 87 - setzet (K). Wil mich auch bey einemund anderem / das er zu des ^mickerii Beschimpfung einflickt / nichtaufhalten (>). Von grosser Wichtigkeit ist / daß er die dem Ochinovorgerückte Irrthümer/theils nicht für solche haltet; theils verringe-ret: die fürnemstc/und mit Gottslästerungen vergefcllschafftete Jrrthü-mer/auch andere grobe Fehler gar verschweigt: welche/weil sie auß obi-gem betank/hie nicht wiederhole. Etliche haben wahrgenommen/daß

Ochi-

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