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Erster Band
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wo niemals der Schatten mit dem Lichte abwechselt? Kann er inBetracht kommen, ehe es Planeten gab, ihn zu messen? Und habenselbst unter den Menschen der Bewohner von Rom und der aus denPolargegenden von Morgen und Abend nicht ganz verschiedene An-schauung ? Es handelt sich daher um sechs Epochen der Erde, derenDauer zu ermessen dem Menschen nicht gestattet ist, die aber ihreSpuren auf unseren Planeten zurückließen.

Paleoutographie.

Indem die Geologie die Hüllen, in welche die Erde eingewickeltist, weßhalb auch die Egppter sie als Zwiebel versinnbildlichten, ab-löste, zwang sie dre Mineralien, die Geschichte ihrer Bildung zuoffenbaren. Cuvier (dem wir die, jedoch mit Vorsicht zu benutzen-den zoologischen und paleontologischen Systeme und die Theorie derErde verdanken), welcher diese Wissenschaft am meisten förderte,gelangte durch sie zu der Ueberzeugung, daß die Erde mehrcremaleihre Oberfläche veränderte, indem das Meer das von Thieren bevöl-kerte Land überfluthete und die damals lebenden Gattungen vernich-tete, und daß das letzte Ereigniß dieser Art genau in die Epocheder mosaitischen Sündfluth fällt *). Am ersten Tage gehorchte die

erste Kapitel des Eccleficist. spiele auf successive Zerstörungen und Neu-schaffungen an (kicerclie svlls. xvvluxin. Idoveroto 1821). Frays-sinous sagt in seiner „Vertheidigung des Christenthums" ; „Es isterwiesen, daß der Erdball viel älter ist als die Menschheit . . , mankann in jedem der sechs Tage eine unbestimmte Periode sehen; und dieEntdeckungen beleuchten einen Vorgang, dessen Sinn noch nicht gänzlichaufgeklärt ist." vr. Wiseman (zwölf Vortrage über den Zusammenhangder Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung mit der geoffenbarten Religion.In deutsch. Nebers. herausg. v. vr. D. Haneberg. Regensb. 1840)sagt; „Wer sträubt sich wider die Vermuthung, zwischen der ersten Er-schaffung des rohen Embryo's dieser schönen Welt bis zu ihrer reichstenAusschmückung mit allen Herrlichkeiten . . . habe Gott ein Verhältnißund eine Scala aufgestellt, durch welche das Leben stufenweise bis zurVollkommenheit, sowohl in innerer Kraft als äußerer Schöne, sich ent-wickelt? Bringt die Geologie hiefür irgend welchen Beweis bei, werwagte da, zu behaupten, daß solche Entwicklung nicht im strengsten Sinnemit den Wegen Gottes in der physischen wie moralischen Regierungdieser Welt übereinstimmte? Lass sie mit dem heiligen Worte im Wi-derspruch stände, da wir doch im Dunkel gelassen sind über die unge-wisse Dauer jenes Werkes stnfenweiser Entwicklung?"

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