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gestaltlose Masse den Gesetzen der gegenseitigen Anziehung, den Cen-trifugal- und Centripetalkräften und bildete sich zu einem ungeheurenSperoiden; um die Granitfelsen zu bilden, sammelten sich der Quarz,der Feldspath, die Hornblende, der Talkstein, der Glimmer, welcheauf dem, dichte und dem Lichte unzugängliche Dämpfe aushauchen-den, Feuermeere schwammen. Die Struktur dieser Urfelsen ist kry-stallinisch in Folge der feurigen Bildung. Die sich vestende Materiezieht sich zusammen und bildet Zwischenräume, in welchen die Me-talle und die kieselartigen Bildungen anschließen, wie der Topaz, derAmethyst, der Bergkrystall; in der ganzen Schöpfung ist jedoch nochkeine Spur animalischen und vegetabilischen Lebens. Nun kommtder zweite Tag. Die Gewässer erscheinen über der Erde, und inihnen, während die höchste Temperatur einer drückenden Atmosphäreherrscht, bildeten sich die Felsen der Transition, welche die Ei-genthümlichkeiten der im Feuer bewirkten krystallinischen Bildungmit denen einer langsameren Wasserbildung vereinigen; mit Moosen,Flechten, Algen und Farnkräutern bedeckte Inseln und Continenteerheben sich aus den Wassern, während in diesen bereits die wirbel-losen Thiere, die Polypen, Korallen, Ammonitenlund die reiche Fa-milie der Trilobiten leben.
Die Ueberreste jener riesenhaften Urpflanzenwelt bilden dieLagen der fossilen Kohle in dem Uebergangsgestein. Die überausdichte Atmosphäre scheidet verschiedene Substanzen in der Form vonDämpfen aus und wird hiedurch durchsichtiger, so daß der SonneStrahl sie zu durchdringen vermag. Das sich abkühlende Wasserbildet salzige Niederschlüge, welche das unten befindliche Erdreichbereichern. Der dichten, feuchten und finstern Atmosphäre beraubt,vergehen die Urthiere, und auf dem Boden der zweiten Formation,gebildet vom grauen Sandstein und der Kreide, erscheinen am drittenTage die Wirbelthiere, anfangend mit den Sauroiden, Lepidoiden,Squallen und andern Reptilien und Fischen, jedoch noch keine Säuge-tiere; die Erde schmückte sich mit einer riesigen Vegetation, mitbaumstarken Farnkräutern, ungeheuren Schlingpflanzen, wie man sienur noch in den Tropenländern sieht. Am vierten Tage kriechen diegroßen Reptilien mit ungeheuerlichen Formen und sonderbar zusam-mengefügten Gliedern hervor, die uns in Erstaunen versetzen, wenn
(6. Ausg.) LiioklLilä, 6eoIoM anck Ninersloxv, eonsiäeieä »'!»!>reeerenee to osturLl l'Neolnx^. L elf! ei ll-I, ekd b > e, lernteKvoloxie.