Band 
Erster Band
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Reiche, wenn auch noch so verschieden in vielen Beziehungen, stim-men in den vier Jahrtausenden, ungefähr von der Sündfluth an,überein. Die Chinesen, welche auf ein so hohes Alter Anspruchmachen, begnügen sich mit Hypothesen bis 722 v> Chr. und dieaufrichtigsten unter ihnen betrachten als allegorische Fiktionen, wasälter ist als Fo-Hi. Der Schiu-King, das älteste ihrer kanoni-schen Bücher, wurde gefunden oder vielmehr neu beleuchtet erst 176v. Chr. Er zeigt, wie zuerst Iao im Einverständnisse mit denBergen seines Reiches regierte, und folgendermaßen seinen DienernHi und Ho seine Befehle gab: „Geht und beobachtet die Sterne;bestimmt den Lauf der Sonne; theilet das Jahr." Er bauteBrücken, ordnete den Kultus und die soziale Stufenleiter, und ersanndie erste Metaphysik des I, nämlich wieso 4 und 8 aus 1 und 2gebildet worden; er gehört überhaupt zu den symbolischen Wesenund ist jedenfalls nur 4170, nach Andern sogar 2357 Jahre älterals wir*) Da Confuzius die Geschichte der Könige von Pao(2000 v. Chr.) nicht erzählt, so ist dies ein Beweis, daß er sie alsfabelhaft betrachtete; Mantschu, der andere berühmteste chinesischePhilosoph, sagt, bis auf Pao sey China unbewohnt und öde gewesen,und erst dieser König habe versucht, die Menschen zu versammelnund zu civilisiren; Se-ma-tian, ihr großer Geschichtschreiber,beginnt erst von 841 v. Chr. an, die Ereignisse chronologisch zu ver-zeichnen **).

S. d. Schiu-King, Paris, 1770, und Nr Borrede von Premareüber die Zeilen, welche den fraglichen vorauSgegaugen.

**> Nnckstchtlich der in diesem Kapitel gegebenen geologischen Daten verweisenwir ansdie deutschen Werke von Cotra (Grundriß derGeognosie und Geo-logie), Broun, Burinciftcr, Gcinitz, A. v. Hu m bldt, v. Leou-hardt, Pctzhold, Unger. Ba u er n ke llcrs Handatlas, bearbeüctvon L. Ewald (Darmstadr, noch unvollendet) enthält eine mächtigeNebersichtökarte der geologischen Elemente, und in der TenbeilagelAbth, V) die nöthigen Erläuterungen.