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Erster Band
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weise führen, weiß bleiben. Daß diese Veränderung der Hautfarbeentsteht und sich fortpflanzt, zeigt sich an den Abpffiniern, welche inForm und Bildung des Schädels als ein von den Negern, derenHaut sie haben, ganz verschiedenes semitisches Volk erscheinenAehnliches behauptet man von mehreren Völkerschaften Afrika's,welche von immer dunklerer Färbung zur schwarzen Hautfarbe über-gingen, während sie mit europäischen Formen und einer höhern Ci-vilisation einige Spuren unserer Ueberlieferung sich erhielten. Sonehmen unsere Reisenden, wenn sie längere Zeit in Indien verwei-len, die Hautfarbe der Eingebornen an, und in Malabar gibt esjüdische Neger. Noch mehr. Bei den europäischen Pflanzern West-indien's weicht der Schädel von dem unseren ab, und man behauptet,daß die schwarzen Sklaven in Amerika die Form ihrer Nase undihrer Lippen verändern und sich die krause Wolle auf ihren Köpfenin Haare verwandelt **). Was vermögen nun nicht erst Tausendevon Jahren, wie die durch Erdbeben, vulkanische Eruptionen, Feuers-brünste, Ueberschwemmungen eintretenden plötzlichen klimatischen Ver-änderungen !

Fleurens, Sekretär der französischen Akademie der Wissen-schaften, sammelte überraschende Erfahrungen durch das vergleichendeStudium des verschiedenen Bau's der menschlichen Organisation,aus welchen die von uns aufgestellten Resultate gezogen sind. —Was die Hautfarbe anbelangt, welche das augenfälligste Unterschei-dungsmittel darbietet, so findet sich bei den farbigen Racen einHäutchen als Pigment, welches den andern fehlt, so daß man es alscharakteristisches Merkmal nahm. Das war jedoch ein Irrthum;auch der von der Sonne gebräunte Weiße erhält ein ganz feinesPigment zwischen der Evidermis und Dermiö; nebstdcm hat auchder Weiße ein wahres Pigment um die Brustwarzen. Umgekehrtfindet dasselbe sich nicht in dem Foetus des Negers, nicht bei den

') Es ist bemerkenswcrth, daß sie sich selbst Ghcez (Uebergang) nennenund daß die heilige Schrift den Bewohnern der beiden Küsten des rothenMeeres den Namen Eu s gibt.

") I» der 4tcn seiner bereits erwähnten Vorlesungen hat vi. Wisem aueine reiche Auswahl solcher Thatsachen beigebracht. Ich habe es ausleicht begreiflichen Gründen vorgezogen, mich auf nicht geistliche Autorenzu stützen, deren Zweck ein ganz anderer war, als für Moses in dieSchranken zu treten. Man vergleiche auch 3. 6. pi-ilollarä, keso»,--ekes into tlie pti) sical Iristar/of Nankinck, 1837—41 und ein Auszugaus diesem Werke, erschienen 1842.