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heißt Upnicata. Indessen hatten die Punditi den Uebersetzer häufigin Irrthum geführt. Le Gentil brachte im Jahr 1775 das Werknach Europa und Anquetil du Perron veranstaltete davon einewörtliche lateinische Uebersetzung *). Auch einigen Europäerngelang es, einiger Bruchstücke dieser Geheimschriften habhaft zuwerden, so daß man sich wenigstens einen Begriff von dieser Mi-schung des Erhabenen und Widersinnigen machen kann. Die Schöpfungwird darin als großes Opfer aufgefaßt, bei welchem Gott, alsOpferer und Opfer, sich selbst darbringt, indem er sich theilt. Unterdiesem Gesichtspunkte wird er in einigen Hymnen des Rig undAadiurveda gefeiert. „Die Vätcr, welche, die Kette und den Ein-schlag machend, diese Dargabe woben und bildeten, die mit den Fä-den aller Seiten gewebt und mit der Kraft von hundert Götternund einem Gotte gedehnt ist — beten sie an. Der erste Männlicheentwickelt und bedeckt dieses Gewebe, er dehnt es aus über dieWelt und die Himmel; seine Strahlen (des Schöpfers) sammeltensich am Altare und bereiteten die heiligen Fäden der Kette. Wiegroß war dieses göttliche Opfer, welches alle Götter darbrachten?Welches war seine Gestalt, sein Zweck, seine Gränze, sein Maaß,sein Opfer und sein Gebet? Zuerst wurde hervorgebracht die demFeuer verbundene Gayatri, hierauf die Sonne mit Uchni, als-dann der glänzende Mond mit Anuchtubh und den Gebeten *").Und mit diesem allgemeinen Opfer wurden die Weifen und dieMenschen geschaffen. Nachdem dieses alte Opfer vollendet war,wurden diese Weisen, die Menschen und unsere Vorältern durch sel-bes gebildet. Indem ich mit Andacht diese Dargabe der Heiligender ersten Zeit betrachte, verehre ich sie. Die sieben inspirirtenWeisen folgen mit Gebet und frommen Thaten dem von den erstenHeiligen gebahnten Pfad und üben mit Klugheit (die Riten derOpferungen), wie geschickte Wagenlenker die Zügel benützen."
Die eben genannte Gayatri ist eine mystische Formel, ein Glau-bensbekenntniß, welches die Brahminen die Mutter, den Mund, die
*) Unter dem Titel: Ouxnolvlmt seu «oerotmn, t»xsn«Ium, oontineinsnntigunm krcmiiLM et ävotrinnm o yimtuoi' ssoi'is Inäornm IN»!«Nix-Leid, V^ed^i-Leid, 8kM-Leid, ^dliertmn-Leid oxcerptum, »dverlniin e xeikico idinmnte, ssnsoretieis votmlxilis intermixto, iniLtimim cvnversllm, dissertutionibn« dikkoilin explnnnntidus illustrMum.8tr»8t>nrxo.
") Vclini, Vnuelitudli sind liturgische Formen,