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leichterung. Gleich den Vatern in der Ausübung ihrer Pflichtenzeigen sie sich als Mütter, indem sie die Unglücklichen trösten."
Verglcichungen mit den Griechen.
In solcher Weise durchlief der Geist wie in Griechenland soauch im Orient den ganzen Zirkel der philosophischen Meinungen.Wie in der Schule Plato's erhob er auch hier sich über das Weltall,um die Ursache und den ewigen Typus alles Bestehenden zu erken-nen ; wie in der Schule des Aristoteles verkündete er die zwei-fache Existenz der menschlichen Seele und der äußern Welt, indemer vom Zeugniß der Sinne ausging; wie in der Schule Zeno'svertiefte sich der Mensch in sich selbst und ward gleichgültig für allesum ihn her Geschehende; wie in der Schule des Pyrrho unddes Epikur behauptete er, daß nur Scheinbares eristire. DerPantheismus des Tenophanes, die Liebe und der Haß des Em-pedocles, die Monade und die Metempsychose des Pythagoras,die Arome des L euzi p pus, die Zusammensetzung und Zersetzung desHeraclitus, Alles dies war bereits längst vor ihnen am Gangesvorhanden. Wie begierig aber auch unser Geist sein möge, Nähereszu erfahren über die Ordnung, in welcher diese Systeme sich bil-deten, so fehlt uns doch hiezu jede historische Grundlage. Schöpftendie Griechen zur Zeit Alerander's in Indien, oder brachten sie dahinihr Wissen? Tranken beide Länder an einer ältern Quelle, odermachte der menschliche Geist parallele Fortschritte? Die Geschichteberichtet, Pythagoras und Dcmocritus seien in Indien gereist;man sagt, Pyrrho hätte dahin Alexander'» begleitet, Ca-lysthenes, Neffe des Aristoteles, hatte seinem Oheime eine vonden Brahminen erhaltene Abhandlung überbrückst; Pythagoras,welcher den Thespesion getadelt wegen seiner großen Vorliebefür die Egypter, habe sich müssen dagegen seine Nachbetung derJndier verworfen lassen, endlich habe der Brahmine Jarka, vonAppollonius über die Ansichten der Seinigen in Betreff desWesens der Seele befragt, erwidert: „wie Ihr selbst darüber denktseit Pythagoras"*). Auch zugegeben, daß diese Ueberlieferungennicht gehörig bewahrheitet seien, so beweisen sie doch das großeAlter der Meinung, daß die Griechen vom Ganges einen Theil
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