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Erster Band
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singen „Ruhm und Ehre der Gottheit. — Die Mildthätigkeitsey sanft, lieblich, nicht leidenschaftlich. — Verrathe deine Geheimnissenicht. — Rede mit Ruhe. — Trage Sorge für das, was dir theuerist. — Lerne erst den Charakter desjenigen kennen, den du zumVertrauten erkiesen willst. — Lerne so lange du jung bist. — Ver-nachlässige nichts, was deinem Körper zuträglich ist. — Bleibe andeiner Stelle und beobachte die göttlichen Gebote. — Bekrittlenicht das Thun Anderer und verschaffe dir einen guten Ruf. — Dergrößte aller Genüsse ist das Lesen und Schreiben. — Der Unwissendeist wahrhaft arm. — Der wahre Zweck der Wissenschaft ist dasGute vom Bösen zu unterscheiden. — Betrüge selbst deinen Feindnicht. — Die Wahrheit ist die Blume der Wissenschaft. — Je mehrman in der Wissenschaft vorwärts schreitet, desto größere Fortschrittemacht man in der Tugend. — Ohne Religion keine Tugend."

Fünfzehntes Kapitel.

Der Du - - haism u s.

Einen wichtigen Abschnitt in der Geschichte Jndien's bildet dieEinführung des Buddhaismus, welcher eine nähere Beleuchtung ver-dient, als eine bemerkenswerthe Seite der orientalischen Civilisation,da er während vieler Jahrhunderte herrschte und noch herrscht vonden Quellen des Indus bis an die Südsee und nach Javan, wo erdie wilden Horden Mittelasiens und selbst die Nomaden Südsibirien'szähmte. Unter den zwanzig verschiedenen Völkern, welche sich zudieser Religion bekennen, gibt es eine Literatur, die für deren Ge-schichte und Philosophie, Kultus und Lehre die Quellen bieten. Nachden mongolischen Texten erforschten dieselbe Klaproth und I. I.Schmid, nach den chinesischen Abel Remusat. Im Jahre 1821beschäftigte sich Brian Houghton Hodgson, welcher am Hofe vonNeapel residirte, mit dem in diesem Lande noch herrschenden Kultusdes Buddha, entdeckte das Dasein von buddhaistischen Schriftenim Sanskrit, war nach langen Bemühungen so glücklich, sich selbe

2) liekekidies, vol. VI.