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Durch solche vier eigenthümliche Einweihungen gelangte derGründer des Buddhaismus zur höchsten Weiöhcitsstufe, zu jenergehcimnißvollen Umfriedung, den diese kontemplative und melan-cholische Religion gegen jede Erregung, jeden Schmerz, selbst gegenden Tod darbietet.
Auch auf andern Wegen zeigte der Gott dem Buddha dieLeiden der Sterblichen. Um ihn zu zerstreuen, ließen den Königseine Räthe einen Blick auf das Leben des Ackerbauers thun: „DerFürst ging hinaus und schaute, und siehe, beim Umgraben der Erdekrochen die Würmer hervor; eine Kröte verfolgte diese und fraßsie; auf einmal schoß eine Schlange aus einer Höhle hervor undverschluckte die Kröte; ein Pfau kam aus der Luft herab und fraßdie Schlange; ein Falke stieß auf den Pfau und verzehrte ihn; einGeier griff den Falken an und aß ihn auf." Buddha wird vonMitleiv ergriffen, da er sieht, wie die Geschöpfe sich einander ver-zehren, und dieses Mitleid erhebt ihn auf die erste Stufe der Be-trachtung.
Aus Furcht, er möge zögern, sich von der Welt loszusagen,verwandeln die Eötter, während alle Bewohner der Königsburg inSchlaf versunken waren, die Pforten des Palastes in Gräber, djeWeiber des Königs und deren Jungfrauen in Leichname und diezerstreuten Knochen werden gierigen Wölfen, Füchsen und Vögelnzur Beute. Der König aber, erkennend, daß Alles Schein, Wechsel,Traum, wesenloser Klang sey, woran nur ein Sinnloser sich fesselnkönne, steigt zu Pferde und eilt in die Einsamkeit, um sich vermittelstder Betrachtung in die Leiden der drei Welten zu versenken.
Noch viele ähnlicher Geschichtchen unter den Tausenden vonLegenden gleicher Tendenz wären auszuwählen; in allen diesen —Nahrung für das den Priestern ergebene und von ihnen bearbeiteteVolk — erscheinen drei Eigenthümlichkeiten als hervorragend: dieunerschöpfliche orientalische Phantasie, tiefes Mitleid mit dem allge-meinen Elend, endlich Lebensverachtung, ein tiefgefühltes Bedürfniß,sich zu versenken in das Meer der Unendlichkeit, um den an seinerOberfläche spielenden Bewegungen zu entgehen.
Sein Prophetenamt in Magada begann Buddha mit einerDarlegung des Ursprungs der Nothwendigkeit des Glaubens. DerZustand allgemeinen Elendes, nämlich die menschliche Welt, ist dieerste Wahrheit; die zweite ist der Weg des Heils, die dritte dieVersuchungen, welchen man auf selbem begegnet, die vierte ist dasMittel, sie zu besiegen und zu überwinden. Er erhärtet die Lehren
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