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Erster Band
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Vater, um sie mit einem ungeheuern, durch die von den Götternerzeugten Bären und Affen vermehrten Heere zu bekämpfen. Beiseinem Abzüge regnet es Blumen auf sein Haupt und die Lüste er-klingen von bezaubernden Melodien; er empfängt göttliche Waffen,mit welchen er spricht. Alles, was ihnen auf dem Wege begegnet,gibt Mithras Anlaß zur Belehrung des Rama und dem Dichterzu den schönsten Episoden. Er überschreitet den Ganges, den himm-lischen Strom, welcher die Erde reinigt; er gelangt zum KönigeJunaka, dem Besitzer eines Bogens, den noch kein sterblicher Armzu spannen vermochte und der in einem achträderigen Kasten ruht,welchen nur 800 Menschen von der Stelle zu bewegen vermögen.Rama biegt und bricht den Bogen »unter einem Geräusche, gleichdem eines berstenden Berges;" zum Lohne erhält er Sita zumWeibe, die er seinem Vater zuführt. Dieser entschließt sich, ihnzu seinem Erben und Nachfolger zu ernennen, allein die KöniginKcikey, über die Rechte ihres Sohnes Bharata wachend undvon einer neidischen Vertrauten aufgestachelt, erinnert den Königdaran, daß er ihr die Gewährung zweier Forderungen zuge-schworen, und verlangt nun von ihm die Verbannung Nama's.Dasarata muß gewähren und seinen Sohn auffordern, ihn zuverlassen, stirbt aber darob aus Schmerz. Nun beginnt Rama alsAnachoret seine Bußübungen in der Wüste. Seine Gefährtin wirdihm entführt durch Ravano, den Fürsten der bösen Geister, dersich mit ihr nach der Insel Ceylon flüchtet. Um ihn daselbst anzu-greifen, wird eine Drücke über das Meer geschlagen, selbe über-schreiten die Verbündeten und die Schlacht entspinnt sich auf derErde wie in der Lust. Rama und Ravano begegnen sich aufihren Wagen und ob dem Dröhnen ihres Kämpfens zittert die Erdesieben Tage lang, bis endlich Ravano unterliegt. Sita erhärtetihre Unschuld durch die Feuerprobe; Brahma und die übrigen Göt-ter erscheinen, um die Sieger zu segnen; Rama errichtet dem Gotteder Besiegten, Schiwa, einen Tempel und kehrt hierauf nach Ayodiazurück, wo er den Thron besteigt. Während seiner Regierung, welchedas silberne Zeitalter beschließt, leben alle Tugenden wieder auf,und endlich kehrt, mit Jahren und Ruhm beladen, Rama mit sei-ner Gefährtin zum . Himmel zurück, von wo er über das Glück derErde wacht

Man kennt zwei verschiedene Ausgaben dieses Gedichts, und die Orien-talen streiten darüber, welche die älteste und ächte sei. Bergt, die Vor-rede zur Ausgabe des Abbe Gorrcsiv. Paris, königl. Druckerei 1843.