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erstreckende Gebier abgenommen harren. Die Banen*) regierten,als fast unabhängige Fürsten, die 12 Zipanien oder Banare undbenutzten ihre klippenreiche Küste und die vielen Inseln deö adria-tischen Meers und Archipels zur Seeräuberei.
Trotz der vielen Consonanren in der Schriftsprache derRusseiy Serben/ Polen ist die slavische Sprache nicht hart/ son-dern im Gegentheil eine der weichsten/ mit vielen seinen Modu-lationen/ welche steh nicht zureichend durch Schriftzeichen fixirenlassen. Unter den slavischen Idiomen ist die im südwestlichenKroatien, in Dalmatien, Slavonien/ BoSnien und Serbien ge-bräuchliche serbische Sprache am klangvollsten und kräftigsten.Männlich und voll, volkSthümlich und zierlich/ ist fie für den Aus-druck aller Leidenschaften gefügig und ihre sehr reiche Grammatiklitt nicht durch die Einführung vieler deutscher/ albanefischer, un-garischer und türkischer Wörter**).
Die Ueberlieferungen schildern die Slaven als eine ruhige/die Arbeit und das häusliche Leben liebende Ratio»/ die, sobaldsie auf ihrer Wanderung eine passende Stätte fand/ sich daselbstharmloS/ ohne Streit mit den Nachbarn zu suchen / niederließ,um sich mit dem Ackerbau zu beschäftigen. Sie waren in demMaße gastfrei, daß, wenn fie stch von ihrer Wohnung entfernten,sie die Thüre offen, Holz auf dem Herde und Speise auf demTische ließen. Eben so schönen als gewandten und kräftigen Kör-perbaues, überlisteten fie leicht das Wild oder den Feind und hiel-ten Stunden lang unter dem Wasser aus, vermittelst eines Schilf-rohres athmend.
pani, slavisch, heißt Herr.
**) Dobrowski, ein böhmischer Schriftsteller, stellte das alte Slavische wie-der her in seinen lostitutione« liiixueo slavicw veteri«. — Hanka,gleichfalls ein Böhme, machte kostbare Entdeckungen, insbesondere derManuskripte von Köningofen (l817), welche die epischen Dichtungen des8. und 9. Jahrh., tübur-rm, Lubv'i und 8Iavu'i, Oostimir und Vlns!an' ete. enthalten. Sch affarik gab nns die Geschichte der slavischenSprache und Literatur. Wuk Stephanowitsch Karadgitsch ver-öffentlichte eine Grammatik und ein Wörterbuch der serbischen Sprache,mit einer Sammlung von Nationalpoesten. F. G. Eich Hofs schrieb,wenn auch mit weniger Tiefe, „Ilistoiro <Ie In lanxue et äe In litera-ture cle« 8Iavoi>, Idusües, 8orbes, Notleine«, Poionais et Iwttons, oon-siäeiöcs äans leur orixinc intlieimv, lenrs aneisns moiniments ed lovretat präsent.^ Paris 183S.