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enthält die Ereignisse von Constantin bis auf die Eroberungseiner Stadt. JoanneS ZonaraS v. Constantinopel/ Feldherrund Sekretär des kaiserlichen KabinetS und nach 1118 — denn soweit geht seine mit der Schöpfung beginnende Chronik — als Mönchauf dem Berge AthoS gestorben/ bedient stch hinsichtlich deS Alter-thums für uns verlorener Quelle»/ die er jedoch nicht nähernachweist; seine Darstellung der Ereignisse seiner Zeit hat übri-gens das Verdienst der Unparteilichkeit. Vom I. 1208 an istNiketas Akominatos sein Fortsetzer/ ein feiner Kenner derschönen Künste/ der stch jedoch theils Deklamationen/ theils seinersatyrischen Laune zu sehr hingibt. Nikephoros Gregoraö/i. I. 1351 als Anhänger der Palamiten in ein Kloster einge-schlossen/ in welchem er starb/ hinterließ eine leidenschaftliche undparteiische Geschichte der Jahre 1204 bis 1331 in einem hyper-bolischen und gezierten Style. LaonikoS ChalkondylaS auöAthen berührt theils als Zeitgenosse/ theils als leichtgläubigerNacherzählet die Siege der Türken über das Reich von 1297 bis1462. Diese vier Genannten kann man Geschichtschreiber nennen;von einigen trockenen Chronisten sehen wir ganz ab. AndereSchriftsteller stnd der Nachwelt durch Beschränkung auf eineneinzelnen Herrscher oder einen besondern Zeitabschnitt sehr nütz-lich geworden. Ehe wir dieselben anführen/ wollen wir indeß der„Chronographie" des GeorgioS/ wegen seiner Würde der Syn-kclloö genannt (1' um 800)/ erwähnen/ welcher durch dieses Werkstch um die von den Alten so sehr vcrnachläßigte Chronologiehöchst verdient machte/ obgleich die neuere Zeit entdeckte/ daßseine fast ausschließlich benutzte Quelle EusebiuS ist. VonDiokletian/ wo er abbricht/ wird er von Theophanes demJsaurier fortgesetzt/ den Leo der Armenier als Anhänger desBilderdienstes nach Samothrakien verbannte/ wo er um 817 starb.Unter jenen Mottographen ist zu nenne«/ außer dem bereits er-wähnten AgathiaS/ Nikephoros Bryennios/ Schwieger-sohn deS AlexiS Komnenos/ der die Geschichte der Komnenenvon Jsaac bis auf AlexiS schrieb ; nachdem er i. I. 1096Constantinopel wider Gottfried von Bouillon vertheidigte'unterhandelte er i. 1.1108 den Frieden mit Bohemund/ Fürsten
1729—SJ, 28 Bde. Fol. Neue AnSg. r. Nieduhr. Better. Din-dorf, Hase u. A. Bonn 1829 u. f-