Band 
Fünfter Band.
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bis 5i3) hatte er Vieles zu erdulde»/ erhielt aber vom PapsteSymmachus die Aufsicht über die kirchlichen Angelegenheitenvon Spanien und Gallien. Er erwarb sich große Verdienste umFörderung eines lebendigen Christenthums und Belebung der kirch-lichen Erbauung. In seinen Schriften herrscht eher eine praktischeRichtung alö eigentliche Gelehrsamkeit. Seine zahlreichen Redensind herzlich/ kräftig und einfach. ES fehlt an einer guten kriti-schen Ausgabe seiner Werke.

Kirchenhistoriker.

RusinuS/ Priester von Aquileja/ überarbeitete die Geschichtedes EusebiuS und setzte sie bis auf TheodosiuS d. Gr. fort.— PhilostorgoS aus Kappadokicu/ in der Philosophie undAstronomie bewandert/ schrieb gleichfalls eine Kirchengeschichtevon der Entstehung des ArianiSmuS/ zu dem er sich neigte/ bisz. I. 425; das Werk ist mit byzantinischem Schwulst geschrieben/jedoch nützlich. — Die Werke von Philippos v. Sida undHesychioS von Jerusalem sind verloren. GelasiuS d. Jüngerebeschrieb die Schicksale der Kirche vom Concil von Nieäa bis zuConstantiuS' Tod. — Größer« Ruf erlangte Sokrates. Inden theologischen Wissenschaften wenig bewandert,- folgte er Air-fangs dem Rufinus/ dessen Unzulänglichkeit er jedoch bald er-kannte und sich an reinere Quellen hielt/ aus denen er ein kritischund einfach geschriebenes Werk zusammenstellte; dasselbe wardvon HermiaS SozomenoS/ einem byzantinischen Rechtsgclehr-ten/ umgearbeitet/ dessen Urtheil minder richtig und dessen Hin-zufügungen/ welche hauptsächlich das Leben einiger der von ihmbewunderren Anachorcten betreffen/ von geringem Interesse sind/wogegen seine Darstellung eleganter ist. Sein Werk umfaßt dieZeit von 323 bis 439 und ist von EvagrioS v. Epiphania biszum Anfang des 6. Jahrh., fortgesetzt worden. — Wir übergeheneinige fast gleichzeitige und minder bedeutende Historiker/ um aufTheodoret v. Antiochien/ Bischof v. Kyros/ zu kommen; dieser(449) als Häretiker verdammte/ später wieder in die Kirche auf-genommene Redner/ Uebersetzer und ControverSschriftstcllcr hinter-ließ eine von 325 bis zum Tode Theodors v. Mopsucsta i. I.429 fortgeführte Kirchengeschichte. Gelehrter als seine Vorgänger/nimmt er auch einen höher» und umfassenderen Gesichtspunkt einund vermeidet die Irrthümer/ in welche sie durch ihre beschränk-tere Anschauungsweise verfielen. Von Sporatius/ dem kaiier»