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Abstammung.
Die Araber selbst geben sich eine zwiefache Abstammung/ jenachdem sie Eingeborne oder Naturalist,rie si„j>z die Ersteren (Al-Arab/ Al-Ariba) behaupten von Katan oder Uoetan/ demSohne HeberS und Enkel SemS/ abzustammen; die Letztemsind Abkömmlinge JSmaelS/ des Sohnes der Hagar und desStammvaters der Hebräer. Jsmael/ ein wilder Mensch/ dessenHand gegen Alle und Aller Hand gegen ihn war/ und der allenseinen Brüdern gegenüber seine Zelte aufschlagen sollte (Gen. 16/12)/ wurde aus dem väterlichen Hause vertrieben/ weshalb seineNachkommen sich für berechtigt halte«/ durch den Raub sich fürdas ihm entzogene Erbe zu entschädigen; nach Arabien gekommen/nahm JSmael eine Tochter des Modad (Fürsten) der Djora-miten zum Weibe/ aus welcher Verbindung ein dem urarabischennahe verwandtes Volk entsprang/ dessen Geschlechtsregister bisauf Adam zurück verfolgt werden kann* *). Die Araber sinddaher durchweg semitischen StammeS/ obgleich vielleicht einigeNachkommen von Chuö/ dem Sohne ChamS/ von Kurdistan undSusiana an die Ufer deö Euphrat und bis zum persischen Meer-busen kamen/ weshalb Arabien in der heil. Schrift das LandChuS genannt wird. Auch ihre Sprache **)/ eine der reichstenund wohlklingendsten/ ist semitisch; vermöge der ZusammensetzungdeS Zeitwortes vermag sie den kühnsten Gedankenflügen zu folgen/während ihre Laute den Schrei der Thiere/ das Murmeln derWelle»/ den Hauch des Windes nachahmen; sie besitzt 200 Wörterzur Bezeichnung der Schlange/ 80 für den Honig/ 500 für denLöwen/ 1000 für daS Schwert u. s. w./ welcher Reichthum den
erschienene reichhaltige Schrift: Feldzug von Sennaar nach Taka, Basaund Veni-Amer, mit besonderem Hinblick auf die Völker von Bellad-Sudan von Ferd. Werne, Vers. und Gefährten der „Erpedilion zurEntdeckung der Quellen des weißen Nil." Mir drei Lithogr. und einerKarte. Stuttgart, 185 l. D. B.
*) FreSnel unterscheidet 3 Nationen: die Aribah, welche !) Stämme reinenBlutes bilden, die Mura-Arribi, gemischten Blutes, und die Mnstarribioder Jsmaeliten.
") Niebuhr hatte von alten Inschriften vernommen, die später von Cruk-lenden und Wellsted amgefunden und erforscht wurden. Fresnelglaubt, daß die alte Sprache noch in Hadramani besteht. Die jüngstenReisenden haben im südl. Arabien Ruinen von Städten und Todten-grüm gefunden.