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phcten des Herrn zu sein/ theilte ihrem Vetter Werca vondem Ereignisse mit/ welcher der Juden und Chrisren heilige Bü-cher gelesen — nach Einigen sogar Christ und Priester war —und nach frühern Beispielen das Wunder nicht ungläubig fandund zuerst Muhammed alS Propheten der Araber bekannte.Nach Mekka zurückgekehrt, machte dieser sieben Umgänge um dieKaaba und begann nun sein Apostolat. Die ersten Gläubigen wa-ren sein Neffe Ali, ein kaum zwölfjähriger Knabe, der ihm ge-wissermaßen Sohneö Statt vertrat, sein Sklave Zeid, dem erzum Lohne die Freiheit schenkte, bald aber auch angesehenereMänner, namentlich sein Schwiegervater Abu-Bckr, einer derzehn Vorsteher von Mekka. Aber noch drei Jahre lang suchte erseine Lehre im Geheimen zu verbreiten; nach Verlauf dieser Zeitjedoch erklärte er. Gort habe ihm befohlen, sie der Menschheit zuoffenbaren. Er hieß Ali ein Lamm und ein Gefäß mit Milchbereit halten und lud zum Mahle daS ganze Geschlecht Abdol-Mstalle bs ein. Ihrer Vierzig fanden sich ein, alS aber Mu-hammed nach Beendigung des Mahles von seinem Glauben redenwollte, fiel ihm sein Oheim Abu-Taleb mit einem Scherze in'SWort. Betrübt, jedoch keineswegs entmuthigt, wiederholt Mu-hammed das Mahl am folgenden Tage und bietet nun seinenVerwandten die köstlichste Gabe, die ein Mensch gewähren undempfangen kann, Zufriedenheit auf Erden und Seligkeit im Him-mel, wenn sie den Götzendienst aufgeben und an einen einzigenGott, ohne Götter neben sich, glauben. Am Ende fügt er hinzu:Wer von euch will mein Gehülfe fdUsj sein? Vor Erstaunensind Alle verstummt. Da unterbricht Ali daS Schweigen, indemer ausruft: Ich! Und wenn Einer wider dich aufzustehen wagt,werde ich ihm die Zähne auSbrechen, die Augen auö dem Kopfereißen, die Beine zerbrechen, den Bauch aufschlitzen! Darauf um-armt ihn Muhammed und stellt ihn den Gästen mit den Wor-ten vor: Dieser ist mein Khalif (Stellvertreter); verehrt ihn,gehorchet ihm. Die ganze Versammlung bricht in Helles Geläch-ter aus und bemerkte gegen Abu-Taleb gewendet: Fortan mußtdu wohl deinem Sohne gehorchen.
Da der Einfluß der Koreischitcn auf ihrem Hüteramte bei derKaaba beruhte, waren dcS Religionsstifters Verwandte nicht nurkeineswegs geneigt, sich zu seiner Lehre zu bekennen, sondern be-trachteten ihn vielmehr als ihren gefährlichen Feind: nur Abu-Taleb, obgleich gleichfalls noch sein Ohr der Lehre des Neffen
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