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der Spitze von 40/000 Kriegern fiel er in die Provinz Tripolisein, wo die Griechen/ wie viele Bewohner der eroberten Land-strecken/ eine Zuflucht gesucht hatten. Der Exarch GregoriuSsammelte daselbst 120/000 Soldaten/ meistens Mauren/ und liefertedem Feinde eine mehrtägige Schlacht. Gregor hatte 100/000Goldstücke und die Hand seiner Tochter/ welche an seiner Seitekämpfte/ demjenigen versprochen/ welcher ihm den Kopf des ara-bischen Feldherrn bringen wurde. Abdullah verhieß das Näm-liche/ jedoch mit mehr Erfolg/ Zobeir aber/ welcher den Exarchentödtett/ verschmähte den Blutpreis/ denn er fand es unwürdig/zum Lohne seiner Tapferkeit Geld und eine Christin zu nehmen.
Die Araber gelangten bis nach Sufetala (Sabtele)/ unddrangen gleichzeitig in die Seitenthäler des Atlas vor/ sodannkehrten sie wieder/ erschöpft von der Dauer des Kriegs und Krank-heiten/ zurück/ um in Egypten die Beute zu genießen/ die so großwaw daß jedem Fußgänger 1000 und jedem Reiter 3000 Goldstückezufielen. Später (im I. 31 der Hegira) führte Ali Sarh dieAraber nach Nubien/ wo die Nubi oder Nobadi mit den wahr-scheinlich noch heidnischen Blcmyern im Kampfe lagen. Die Haupt-stadt Dongola mußte fich unterwerfe«/ und die Könige sich einenjährlichen Tribut von 360 Sklaven gefallen lassen/ wogegen danndie Khalifen ein Geschenk an Korn und andern Lebensmittelngaben. Die Verweigerung oder Verzögerung dieses Tributs wardie Ursache stets sich erneuernder Kriege. Es mag hier der Ur-sprung des regelmäßigen Handels mit schwarzen Sklaven durchdie Karawanen von Sennaar zu suchen sein. Trotz der anfäng-lich von den MoSlim geübten Toleranz flüchteten viele Christenaus Egypten nach Nubien / wo sie getrennt von ihren Hirtenlebten; im I. 703 wurden alle in jenem Lande wohnenden Chri-sten einer Kopfsteuer unterworfen/ und ihnen mit einem glühen-den Eisen ein Löwe in die Hand eingebrannt; wer sich dieserBrandmarkung entzog und entdeckt wurde / verlor beide Hände.Ein König von Nubien bot (743) große Streickräfte auf/ umdiesem entsetzlichen Druck ein Ende zu mache»/ und wenn er auchdies nicht vermochte/ verschaffte er den egyptischen Christen we-nigstens einige Erleichterung.