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ließ durch seinen eigenen Bruder den kaiserlichen Abgesandten nachRavenna sichren; aber auch dieser vermochte nichts über den im-erbittlichen Longobarden; vielmehr trat derselbe immer drohenderauf*)", da schrieb Stephan noch einmal an den Kaiser, umihn zu bewegen, selbst zu kommen und Italien zu vertheidigen**),aber diesem lag mehr am Herzen, die Bilder zu stürzen und dieMönche, welchd sie vertheidigten, zu verfolgen, als wider Longo-barden und Sarazenen daö Schwert zu schwingen, und beschiedsich, vor Feinden stets den Kürzern zu ziehen, wider welche cöanderer Waffen als der Wortklaubereien bedurfte.
Was blieb dem Papste anders übrig? Auf'S Aeußerste ge-trieben, folgte er dem Beispiele Gregors 111 und wandte sichan den Frankenherzog Pipin, welcher ihm ein geneigteres Gehörschenkte alS Karl d. Hammer gethan und durch den HerzogAutharis und den Abt Chrodegang von Görze bei Metz ihneinladen ließ, über die Alpen zu kommen. Ehe er jedoch diesenSchritt that, wollte Stephan einen letzten Versuch bei Astolf(oder Aiftulf) machen und verfügte sich mit den fränkischenGesandten und dem SilentiariuS Johannes selbst an dessenHof: aber der König blieb unerschütterlich in seinem Entschluß.Johannes kehrte unverrichteter Dinge nach dem Orient zurückund der schwer bekümmerte Vater der Christenheit lenkte seineSchritte nach dem Frankenlande, wo er mit jener Verehrung auf-genommen wurde, die daS Volksgefüht niemals der verfolgtenTugend verweigert.
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