Band 
Fünfter Band.
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späterer Bestätigungen lassen keinen Zweifel über die Thatsacheaufkommen. Die Schenkung umfaßte Ravenna/ Rimini, Pesaro,Cesena, Sinigaglia/ Iesi, Forlimpopoli/ Forli mit dem SchloßSussubiv/ Moiitefeltrv/ Acceragio, Monlucati/ Serra, Caftel SänMariano, Bobro, Urbino, Cagli, Lueoli, Agobio, Comacchiv/Narni *).

Man hat behauptet**)/ die Schenkung habe blos in derNutznießung aus diesem GebietScomplexe/ nicht in der eigentlichenSouveränetät über denselben bestanden; diese habe Pipin sich undseinen Nachfolgern vorbehalten ***). Wie konnte dies aber sein/da/ als die Longobarden und der Bischof von Ravenna mit demPapste brachen/ sie ihm die Jurisdiktion und nicht die Güternahmen? Ueberdcm sehen wir/ daß die Päpste Richter und andereBeamte in die geschenkten Städte schicken^)/ den Ausdruck ge-brauchend: No8trn romsnu civitns, nostrum populiim roiun-NUM-H), und erklärend/ sie seien an die Stelle des alten Exar-

Einige behaupten, diese Schenkung habe sich von Luni bis zum BezirkSuriano mir Corsika und bis nach Monte Bardone und Bercelo, außer-dem auf Parma, Reggio, Mantna, Monselice, Venetien, Jstrien und dieHerzogthümer Spoleto und Benevent erstreckt.

Pfister, Geschichte der Deutschen, Th. 1, S. 409. Spittler, Staats-geschichle, Th. 2, S. 80 u. ff., viele Andere.

*'*) Man vergl. Hisinvnäi, Ulstoire äos rexublignes itnlionnos t. I. —Napoleon durchhieb diese Frage, wie so viele andere, mit dem Säbel:„Aus unserm kaiserlichen Lager in Wien, 17. Mai 1809. Zn Betreff,daß, als Karl d. Gr. den Bischöfen von Rom verschiedene Länder zumGeschenke machte, er ihnen dieselben als Lehen überließ, um die Ruheseiner Unterthanen zu sichern und ohne daß darum Rom aufhörte, einenTheil seines Reiches zu bilden: haben wir verfügt und verfügen wiefolgt: Die Staaten des Papstes sind dem französischen Reiche einverleibt."ES ist dies eine schreckliche Logik, die aber Abbe Emery leicht wider-legte. Vergl. oli-tauel, Via cke I'ie VII. o. 21.s) pcam et suclioos aä kaoienäas sustitlas ... in eailem kavonnatinmnrbe rssiäentos, ab Imo romana urbs «Ilxorlt, Uüilipxum grosbvtoram,slinulgue et lilnstLollinm guonelam äuoem. Ooä. 6arol. pi" 51. Manvergl. auch die Nr. 51, 57 u. a, als Karl d. Gr. von Ravenna einigealte Säulen fortführen wollte, bedurfte er einer Bewilligung des Papstes.

sf) Vantusri, Mvnumenti kavennati, und namentlich die Diplome 17 und18, Th. V. Savigny, Rom. Rechtsgeschichte, K. V. H 110. Leo,Gesch. von Italien, I, x. 187—189. Denn!, I, p. 63. OrsI, o. 8.Philipps, Deutsche Gesch. III. S47. Vossslin, konvoii- <Ies Uapss.