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Institutionen, namentlich die Munieipalverwalmng, wie unter dergriechischen Herrschaft.
Mehrere konsularische und senatorische oder patrizische Fami-lien hatten sich noch in Rom erhalten, wo sie einen großen Ein-fluß auf die Regierung ausübten, obgleich die Päpste die Herzogeund andere Magistrate ernannten. Die Briefe von Papst Ha-ll ri an beweisen, daß er das weltliche Regiment leitete und über-wachte, selbst in dem h, Stuhl nicht unterworfenen Ländern inFolge jenes schon besprochenen Mangels an bestimmter Abgrän-zung der Gewalten. Die Bischöfe von Ravenna, welche gesuchthatten, so lange der Sitz der kaiserlichen Regierung in dieserStadt war, sich von der Autorität der Päpste in geistlichen Din-gen loszumachen, strebten nun nach einer weltlichen Herrschaft,wie diese erlangt hatten, und verlangten von Karl die Bestäti-gung im Besitz der Mark Ancona, und obgleich er sich dazu nichtherbeiließ, wies er doch anderseits diese Ansprüche nicht entschei-dend zurück. So lange Karl lebte, hatte der Erzbischof von Ra-venna unter seiner Jurisdiktion außer der Stadt selbst Faenza,Forli, Forlimpopoli, Ccsena, Lomacchio, Jmola, Bologna undandere Städte, und diese Jurisdiktion über die ganze PentapoliSzu erstrecken war er fortwährend bestrebt *), selbst durch Opfer,durch die er seine Kirchen beraubte, indem er den fränkischen Kö-nigen gestattete, die bedeutendsten Zierden derselben nach Aachenund andern Orten zu bringen**).
Südüalien und die Inseln.
Im Süden besaßen die Byzantiner noch Gaeta, Otranto,Amalfi, Neapel, Sorrcnto, ferner Sicilien, Corsika und Sardinien.
*) Ouä. Onrol. k!>>. ^Uriani, 53, 54.
*'0 Jene Republik, welche mit 7000 Einwohnern und 60,000 Fr. Einkünftenbereits seit 13. Jahrhunderten besteht, überdauerte alle Umwälzungen die-ser und der folgenden Zeiten. Ein dalmatischer Steinschneider kam im4. Jahrhundert auf den Titenberg bei Urbino, um in dieser Abgeschie-denheit sich einen! gottseligen Leben zu widmen. Bald gesellten sich ihmeinige Gefährten zu, die hier eine industrielle, friedliche und moralischeRepublik gründeten. Gleich wie im Alterthum Pindiuiffa, ein kleinerFlecken der Eleutherio — Kilikier, auf einer steilen Höhe gelegen, vonallen Eroberern, selbst von Alerander, geachtet worden, ließ auch Na-poleon den kleinen Freistaat San-Marino unangetastet. Im 12. Jahr-hundert vergrößerte sich San-Marino durch einige Erwerbungen. Nek-kioo, 8tor!a «lella rexubliea 8ai>-lklsrlno.