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tine und den Herzog von Friaul vertheilt, welcher wesentlich zudiesem Siege beigetragen. Die Blüthe der Avaren ging unteroder wurde zerstreut und der neue Chagan erkannte die Ober-Herrlichkeit deS fränkischen Königs an. Tudun, welcher nachAachen gekommen, um sich taufen zu lassen (795/96), war zudieser Würde von Karl ernannt worden; da er jedoch die Treuebrach, entspann sich ein neuer Krieg, in welchem er fiel. G erold,Statthalter in Bayern, fiel in diesem Kriege (799) und auch derHerzog von Friaul, welcher ihn zu rächen unternommen, fiel beider Rückkehr in einem Hinterhalt der Bewohner von Triest undFiume* *). Die Chagane, welche dem Tudun nachfolgten, pflegtendaS Christenthum unter den Avaren und blieben dem Reiche treu;aber von der vormaligen Avarentapferkeit war bald so wenig mehrvorhanden, daß (805) einer dieser Chagane Karl anflehte, seinemVolke jenseits der Donau ein Asyl zu gewähren, um es vor denBöhmen zu retten.
Slaven.
Diese gehörten zu dem zweiten der beiden Völker, welche dieGrenzgebiete Germaniens einnahmen, nämlich zu den Slaven.Nachdem sie durch den Franken Samo vom Joche der Avarenbefreit worden, erlangten die einzelnen Stämme derselben ihreFreiheit wieder und blieben von einander unabhängig, so daßeinige mit den Bayern, Sachsen, Thüringern kriegten, währendandere deren Bundesgenossen waren. Zu dieser Nation gehörtenauch die Moraven im äußersten Osten Germaniens und das Land,welches fie bewohnten, trägt noch heute ihren Namen, derennördliche Nachbarn, die Czechen in Böhmen, die Sorben oder
Bekenntniß des katholischen Glaubens zu befestigen. Euch liegt ob. heil.Vater! wie Mopses die Hände zu Gott zu erheben und meinen Kriegs-dienst durch Gebet zu unterstützen." D. B.
*) „Zwei Männer, die am meisten zur Vernichtung der avarischen Machtbeigetragen hatten. Graf Erich und Gerold, Statthalter in Bayernund des Königs Schwätzer, fanden nach diesem, wenn gleich nicht durchdie Waffen der Hunnen, in dem Krieg ihren Untergang; aber die Avarenkämpften umsonst gegen das Geschick und die Kraft. Die deutschen Völker,die von ganz Europa waren nunmehr vor ihrer Raubsucht und ihrerBarbarei gesichert. Karl jedoch hielt für gut, um das Werk zu vollen-den, in Pannonien, in dem eroberten Land eine Markgrafschaft zu errich-ten, welche die Ostmark Bayerns genannt worden ist." Luden. D. B.