Band 
Achter Band.
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der Überbringer behändigen werde. AlS man selbe öffnete/ lasman darin die Verhaftung der Templer angeordnet, und so wirr.den diese sämmtlich in England und Irland an einem und dem.

nigstens in die ächte jene auffallende, seine Schritte rechtfertigende Stelleeingeschoben. Es ist das oft erscheinende Ouäum oiros. nostrro promo-tionls eto. aus der verfälschten Bulle: Idoxnan« in eoskis eto., die soverschiedentlich datlrt vorkömmt. — Geläugnet hat noch Niemand, daßdie deni Orden der Templer gemachten Vorwürfe wegen ihrer auffallen-den Unwahrscheinlichkeit, wegen ihrer ganzen unnatürlichen Beschaffenheitder unverdächtigsten Zeugnisse bedurften, um sie glaubwürdig finden zukönnen. Wie hätte sich eine bis zu so beispiellosem Grade gestiegeneEntartung der Gesammtheit des weitverbreiteten Ordens vor den Augender Welt, vor den scharfen Augen der vielen Neider und Widriggesinn-ten verbergen lassen? Es wird daher von Vielen, selbst von Solchen,welch« den Templern so wenig als andern Ordensleuten geneigt sind,für das Glaublichste gehalten, nur einzelnen Mitgliedern jenes geistlichenVereines mochten die gräulichen Frevel Schuld gegeben werden können,aber nicht dem Institute im Ganzen genommen; allein auch nur manchein der Art faule Glieder zu haben wäre schon Beweis genug von demunheilbaren Verderbniß, daS am ganzen Körper haftete, und rechtfertigtewenigstens seine Beseitigung, obwohl nimmermehr die grausame Art, wiedie Beseitigung erfolgt ist. Jedoch dieser nunmehr ziemlich allgemeinen An-nahme tritt der hochwichtige Umstand entgegen, daß im ganzen Verdam-mungsprozeß immer nur die Schuld der Gesammtheit, nie die einzelnerbestimmter Individuen aufgegriffen und herausgestellt worden ist, undbeweiset er jene nicht, so beweiset er schlechterdings gar nichts als daseine, daß man nach scheinbaren Ursachen, die Vernichtung des Ordenszu rechtfertigen, begierig haschte, ohne im Mindesten an gerechte Bestra-fung wirklich begangener Frevel zu denken; denn alle, welche sich schul-dig bekannten, wurden geschont und nur jene zerschmettert, die man nichtzu einem solchen Bekenntniß bringen konnte. Wer sich die Mühe neh-men will, mit dem Apparat der alten Folterkammern nähere Bekannt-schaft zu machen, wird kaun« anstehen, es allen bekannten Weltwundernan die Seite zu setzen, wenn man liest, daß ein Geschöpf von unsermFleisch und Mark Stärke genug hatte, die peinliche Frage m einer sol-chen Hölle auszuhalten. Gewöhnlich schwand dem Gefolterten jede Be-sinnung, der äußerst Entkräftete ließ mit sich machen, was man wollte,und man quälte ihn so lange, bis er ein Ja stammelte oder zu stammelnschien. Kam er wieder etwas zu sich und hörte bebend, was geschehenwar, und wollte sein Ja zurücknehmen, so war er rückfälliger Verstockter,der die Richter zum Besten hatte, und die Henkerknechte mußten sich rü-sten, ihn noch unmenschlicher zu Peinigen. Die schreiende Verletzungjeder Rcchtsform, die Nichtachtung der von so vielen Päpsten besiegeltenOrdensprivilegien, wohl auch ernste Vorstellungen Gutdcnkender nöthigten