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preis dem Verkäufer zusagen oder nicht, mochte dieser auch über.Haupt gar nicht gewillt sein zu verkaufen. Eine gleiche Bewandt.niß hatte es mit allen Transportmitteln, wenn er reiste, mit derBeherbergung für ihn und sein Gefolge; begreiflich führte dieszu vielen Willkürlichkeiten und legte Handwerkern und Künstlernbei Arbeiten für den König einen Zwang auf, dann war wiederdaS feudalistische Reverstonsrecht, durch welches der König sichin den Besitz fremder Güter setzen konnte. Der Connetable undder Marschall ferner, die dem Gesetze nach nur die Appellinstanzfür auf dem Festlande begangenen Verrath und daS Gericht fürim Lande begangene militärische Vergehen bildeten, maßten sichdie Befugniß an, Felonie und zuweilen sogar Civilsachen zu rich-ten. Gegen solche und ähnliche Mißbräuche sprachen sich nun dieGemeinen wiederholt aus und die Verfassung suchte sie zu bc-schränken, nicht sowohl um die königliche Macht zu beeinträchti-gen, alS um Personen und Güter zu sichern, was daher nur zumVortheile der individuellen Freiheit war. Die mangelhaft ver-waltete Gerechtigkeit besserte sich in hohem Grade, wozu nichtwenig die Einführung des Landesidioms als Gerichtssprache bei-trug. Die Staatsverbrechen, welche die schlechten Regierungenmöglichst zu vervielfältigen suchten, wurden auf sieben Fälle be-schränkt : Veranlassung des Todcö des Königs, der Königin undder Thronerben, Schändung der Gemahlin des KönigS oder derThronerben oder der erstgebornen königlichen Prinzessin, Anstif-tung von Bürgerkriegen oder Einvcrständniß mit auswärtigenFeinden, Verfälschung des großen SiegelS oder der Münze, Er-mordung gewisser Staatsbeamten oder königlicher Richter im Amte.
Der Krieg der beiden Rosen, wenn gleich so mörderisch, re-generirle England und erhob es auS der tiefsten Demüthigung,in welche das auf dem Festlande erfahrene Mißgeschick eS gestürzthatte, und nun, kann man sagen, hatten die mittelalterlichen Un-ordnungen und Wirren für England ein Ende. Während diesesKriegeS stritten sich um die Gewalt als KampfpreiS ein Adel aufdem Gipfel seiner Macht, noch junge Bürgergemeindcn und über.wachte Könige, für die man scheinbar kämpfte, während sie inder Wirklichkeit völlig in den Händen der beiden kriegendenParteien sich befanden. In diesen blutigen Kriegen waren dieBesiegten nicht Uork oder Lancaster, sondern der Feudaladel, derzusammengehalten oder seiner Güter beraubt wurde. Das Volk