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AncrkrnnungSbtille, welche die väterlichsten und zweckmäßigstenErmahnungen an den künftigen Kaiser und obersten Schirmvogtder römischen Kirche richtete/ ward dat. Lateran 30. April 1303ausgefertigt" *).
Aber die Mittel, welche Albrecht anwandte/ um seine HauS-macht in der Schweiz, in Thüringen, Meißen, Böhmen zu ver.größer«, machten ihn bald allgemein verhaßt und erweckten ihmüberall Gegner und Feinde. AIS Johann von Schwaben,sein Mündel und Neffe (Sohn des verstorbenen Bruders Rudolf,zu wiederholtenmalen von ihm das väterliche Erbe verlangte, ließer ihm endlich einen Korb mit Blumen zustellen. Der erbitterteJüngling verschwor sich mit Andern gegen das Leben des Oheims,und auf dem Zuge desselben gegen die Schweizer, die seine Vögteverjagt harten, versetzte er ihm den tödttichen Streich (1308).Der KönigSmörder entfloh, von aller Welt verabscheut und geäch-tet, und warf sich als Büßer dem Papste ClemensV zu Füßen **).
*0 Damberger, a. a. O. D. B.
Daß die Männer aus Schwyz, Uri und Unterwalden auf dem Grütliden Freundschaftsbund der Vater erneuerten und verabredeten, die über-müthigen Vögte aus dem Lande zu schaffen, ist ebenso gewiß, als daßdie Volkssage vom Teil, der den Vogt Geßler erschossen, auf Wahr-heit beruht und die Losung ward zur Vollsührnng des auf den, Grütlibeschlossenen Werkes. Obgleich jene Erzählung vom Teil nur aufmündlicher Ueberlieferung beruht, sind doch die Gründe, aus welchenman sie für Erdichtung halten will, keineswegs stichhaltig. Sehr alt istdas Tellenspiel, wovon der höchst seltene Druck in der Münchner Staats-bibliothek. Der Titel lautet: llae. Ibuef, vobis llllxuriiiae OliirurKus (undKteinselinläei) ein Impseli null lustix 8pvl, vorritte Aelmlton üuin üoin lobliolxm Ort llor bl^ck^enassoliaft, von elom frommenunck ersten blväxenossen Willielm 'vollen grem I-ancktmann. lletnniiwlieü gebessert, oorrixiert, Kemaolit von xespilt am nüvren llars-tax von einer loblieken von snnxon IiurKersoliaM üu Aürioli, im llarals man salt ROXI-V (Neue Ausg., aber ohne die Holzschnitte, von0r. Fr. Mayer, Pforzheim 1843). — Der junge Fürst (Johann),erzähle Joh. v. Müller in seiner Schweizergcschichte, beschloß mit HerrnWalther v. Eschenbach, Herrn Rudolfen v. Balm, Herrn Ru-dolfen v. Wart und Konrad von Tegerseld, Ritter, den KönigAlbrecht umzubringen. Der Herr v. Eschenbach war Kastvogt vonJnterlaken und großer Güter Erb, ein reicher Freiherr; der Freiherrv. Wart war sein Vetter, mit Balm war er benachbart. Allen Dreienhatte der König etwas entzogen: oasti-a guaeckam obstulit (Nasolbaoli).Dem Ritter von Tegerseld aus der Herrschaft Baden war die Sorgeder Erziehung Johanns aufgetragen gewesen, Morgens, an dem Tage